Durch Dörfer und Nebelwald
Klein, überschaubar, aber extrem abwechslungsreich präsentiert sich La Gomera dem Besucher. Und genau das macht auch den Charme der zweitkleinsten Insel der Kanaren aus. Landschaftlich ist Gomera eine der schönsten Inseln mit einem bizarren Relief aus von der Inselmitte wegstrebenden Barrancos [Schluchten], mit terrassenförmig angelegten Dörfern, malerischen Palmenhainen und einer sehr interessanten Vegetation. Die hohen Berge im Inneren wirken wie eine Barriere für den von Nordost kommenden Passatwind und sind so Ursache für die vielfältige Gliederung von Klima- und Landschaftszonen auf kleinstem Raum. Bizarre Felswüsten, malerisch unterbrochen durch grüne, bewässerte Täler – steile, grüne Berge mit dicht bewachsenen Schluchten und immer wieder aussichtsreiche Blicke auf das Meer wechseln einander ab. Mit zunehmender Höhenlage wird die Vegetation dichter und dichter und reicht von mediterraner Macchia bis zur Baumheide, in der Nebelzone des Passats dann abgelöst von einem uralten Lorbeerwald bis hin zu einem dichten Nadelwald rund um die höchsten Gipfel. Sie lernen bei dieser WanderReise die schönsten Stellen rund um die Insel kennen, ohne sich allzu sehr anstrengen zu müssen.
© Foto: Wikinger
Einfache bis mittlere Wanderungen vorwiegend auf Fußpfaden in den Bergen. Wie überall auf den Kanaren sollten Sie trittsicher sein. Gelegentlich ist Schwindelfreiheit erforderlich.
Fluganreise zum Flughafen Teneriffa Süd. Per Taxi zum Fähranleger im Hafen von Los Cristianos, Überfahrt nach La Gomera [inklusive]. Die Taxifahrt vom Hafen zu Ihrem Hotel in San Sebastián erfolgt in Eigenregie [Kosten ca. 6,—]. Übernachtung in Gomeras Hauptstadt San Sebastián.
Sie wandern heute durch eines der gepflegtesten Täler Gomeras. Ihr Ausgangspunkt ist der von weitem sichtbare »Zuckerhut«, der »Roque Agando«, der ein schönes Panorama bietet. Durch niedrige Kiefernwälder gelangen Sie in die kleine Siedlung Benchijigua, wo es sogar eine Bar gibt. Ein kurzes Wegstück führt Sie durch grüne, bewirtschaftete Felder. Zum Schluss marschieren Sie noch durch eine Bananenplantage und erreichen schließlich Playa de Santiago im trockenen Süden der Insel. Hier übernachten Sie heute.
Eine erlebnis- und abwechslungsreiche Tour in den Höhenlagen des Südens mit herrlichen Ausblicken am Rande des Nationalparks erwartet Sie heute. Unterwegs lockt das Monumento Natural La Fortalezza, einer der schönsten Aussichtspunkte Gomeras. Sie wandern durch die typische Busch- und Strauchvegetation der Insel, haben die Möglichkeit einen Abstecher zur Laguna Grande [beliebtes Ausflugsziel der Gomeros] zu unternehmen, kommen in den Nationalpark Garajonay [Geheimtipp unter Botanikern] und können zur Krönung des Tages die Guanchenfestung bei Chipude erklimmen. Ihr Ziel ist heute das Bergdorf Chipude, wo Sie zwei Nächte verbringen.
Ihr erstes Ziel sind heute die traditionellen Töpferwerkstätten von El Cercado. Danach steigen Sie ab in den Barranco de la Matanza – ein traumhaftes Tal und einmaliges Naturerlebnis – zur Kapelle Ermita N.S. de Guadelupe [schönes Fotomotiv]. Am Roque Guara auf 650 m haben Sie einen tollen Ausblick in das Valle Gran Rey. Nach dem steilen und etwas schwierigen Abstieg locken Strand, Meer und einige Bars und Restaurants zu einem gemütlichen Ausklang Ihrer Wanderung. Öffentliche Busse bringen Sie zurück nach Chipude. Natürlich können Sie heute auch einen Ruhetag einlegen, da Sie wieder in Chipude übernachten.
Anfangs wandern Sie entlang der Südhänge von La Gomera mit Aussichten auf das Valle Gran Rey und die Nachbartäler. Wenn Sie früh morgens unterwegs sind, können Sie die »wie gemalten« Licht- und Schattenspiele der Sonne im Valle Gran Rey bewundern. Im Nationalpark Garajonay, wird Sie die spezielle Vegetation von Las Creces mit Heidekraut- und Kakteenwälder begeistern Anschließend steigen Sie in den Nordteil der Insel nach Vallehermoso ab. Dies ist eine der schönsten Wanderungen Ihrer Reise!
Ein etwas längerer Aufstieg auf dem Panoramaweg durch Schatten spendende Kiefern- und Heidekrautwäldchen führt zum Roque Cano. Schritt für Schritt bietet sich ein eindrucksvoller Ausblick auf Vallehermoso und das gesamte Tal. Im Nationalpark Garajonay finden Sie neben Bergnebelwald und Flechten auch eine botanische Rarität, einen Lorbeerwald. Nicht umsonst wurde dieses einmalige Ökosystem zum UNESCO Weltnaturerbe ernannt. Es folgt ein großartiger und atemberaubender Abstieg in den Felsenzirkus von Agulo. Agulo ist einer der schönsten und originellsten Orte La Gomeras mit schmalen, eng verwinkelten Gässchen und Häusern.
An einem Wasserfall vorbei führt der Aufstieg auf den mit 1.487 m höchsten Berg Gomeras, den Garajonay. Es bietet sich ein unglaubliches Panorama, bei gutem Wetter können Sie sogar die Nachbarinseln Teneriffa, La Palma, El Hiero und Gran Canaria sehen. Auf einem der schönsten Wege der Insel geht es abwärts durch einen Lorbeerwald – genießen und bewundern Sie die einzigartige Natur! Auf Ihrem Abstieg zu Ihrem Etappenziel Hermigua treffen Sie noch auf eine kleine Kapelle und ein urig-rustikales Restaurant, geeignete Plätzchen für eine wohlverdiente Rast.
Wir empfehlen Ihnen eine Verlängerungswoche in der Appartementanlage Residencial El Conde im Valle Gran Rey auf Gomera. Sollten Sie doch die Heimreise antreten, erfolgt der Transfer von Hermigua zum Fähranleger in San Sebastián. Fährfahrt nach Los Cristianos auf Teneriffa und Transfer zum Flughafen Teneriffa Süd [inklusive].
Reiseart
Einzelreise
Reisedauer
8 Tage / 7 Nächte
Reisetermine
täglich von Oktober 07 bis Oktober 08
Preis
ab € 552,— pro Person im DZ