Mächtige Felsen, tiefe Schluchten
Lassen Sie sich begeistern von einer einzigartigen Landschaft, die seit Jahrhunderten Naturfreunde und Romantiker in ihren Bann zieht. Wandern Sie durch die wild zerklüftete Felsenwelt des Elbsandsteingebirges und erleben Sie atemberaubende Aussichten von bizarren Felsgebilden, die sich mit romantischen Tälern abwechseln. Der Name »Sächsische Schweiz« geht auf das 18. Jahrhundert zurück. Damals fühlten sich Schweizer Maler beim Erkunden der Landschaft östlich von Dresden an ihre Heimat erinnert. Während der einwöchigen Wanderreise erleben Sie sowohl die bekannten Sehenswürdigkeiten wie die Bastei bei Rathen, die Festung Königstein und die Felsnadel »Barberine« am Pfaffenstein genauso wie weniger bekannte aber nicht minder imposante Felsgebilde und Schluchten dieser außergewöhnlichen Region. Auch ein Abstecher in die böhmische Schweiz mit dem größten Felsentor Europas ist im Tourenverlauf enthalten.
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Sie wandern meist auf bequemen, breiten Waldwegen. Einige kurze aber steile Anstiege können in aller Ruhe zurückgelegt werden, da für alle Etappen genügend Zeit eingeplant ist. Vereinzelt führt die Route über schmale Abstiege und Metalltreppen, die Aufmerksamkeit und Trittsicherheit erfordern. Diese WanderReise ist mit normaler Kondition von jedem Wanderfreund zu schaffen.
Individuelle Anreise nach Bad Schandau, Auf Ihrem Hotelzimmer steht bereits eine kulinarische Überraschung für Sie bereit. Nutzen Sie den Nachmittag für einen kleinen Stadtbummel oder entspannen Sie in der hiesigen Toskana Therme. Übernachtung in Bad Schandau.
Vom Erholungsort Bad Schandau wandern Sie durch den Nationalpark Sächsische Schweiz zur Burg Hohnstein. Auf hohem Felsen, umgeben von tiefen Abgründen, erhebt sich die Burg über dem romantischen Polenztal und dem Städtchen Hohnstein. Weiter geht es über die malerisch gelegene Felsenbühne Rathen zur berühmten Naturattraktion Bastei. Auf der Basteiaussicht, 193 Meter über der Elbe, die unmittelbar zu Füßen des Felsmassives fließt, genießen Sie den traumhaft schönen Blick über das Elbtal auf die Tafelberge der Sächsischen und Böhmischen Schweiz. Ihre »aussichtsreiche« Etappe endet in Wehlen, einem hübschen Städtchen, das sich malerisch an den bewaldeten Elbhang schmiegt.
Von Wehlen aus wechseln Sie mit der Fähre auf die andere Elbseite und marschieren vorbei am großen und kleinen Bärenstein und »erobern« Festung Königstein. Die Festung Königstein ist ein einzigartiger Zeuge europäischer Festungsbaukunst. Über 750 Jahre Geschichte haben diese Wehranlage zu einem eindrucksvollen Ensemble von Bauwerken der Spätgotik, der Renaissance, des Barock und des 19. Jahrhunderts werden lassen. Aber auch »Aussichtshungrige« kommen auf ihre Kosten, denn Sie kommen in den Genuss des phantastischen Panoramas auf das wundervolle Elbsandsteingebirge und die Ausläufer des Osterzgebirges. Schön angelegte Wanderwege führen Sie durch das weitläufige Waldgebiet in das beschauliche Städtchen Königstein am Fuße der gleichnamigen Festung.
Auf bequemen Wald- und Wiesenwegen mit viel Schatten wandern Sie der berühmten »Barbarine« entgegen. Die 43 Meter hohe Felsnadel mit ihrer eher eigentümlichen Gestalt ist heute ein Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. Vorbei an der tief ausgewaschenen Diebshöhle und dem Quirl erklimmen Sie den Pfaffenstein. Von hier aus haben Sie einen schönen Blick auf den bekannten Lilienstein. Über den Muselweg erreichen Sie bald den hübschen Kurort Gohrisch, der sich in ruhiger, waldreicher Lage befindet.
Das Reich der Steine wird die Region um Gohrisch genannt, denn hier reihen sich viele interessante Felsen mit Aussichtspunkten und Höhlen aneinander. Einer von ihnen ist der Berg Gohrisch selbst, den Sie heute als erstes erwandern. Mit seinen Stiegen und Treppen erfordert er etwas Schwindelfreiheit. Der Papststein fordert gleich darauf noch einmal den Einsatz der Waden. Auf bequemen Wegen ist das Örtchen Cunnersdorf bald erreicht. Danach geht es weiter durch Buchenwald nach Kleingießhübel. Über den Kohlbornstein erreichen Sie Ihr Etappenziel Krippen.
Nach dem Frühstück bringt Sie die S-Bahn nach Schöna, wo Sie mit der Elbfähre nach Hrensko in Tschechien übersetzen. Hrensko ist das Tor zur Böhmischen Schweiz. Nachdem Sie das erste Stück entlang der Ortsstraße absolviert haben, wandern Sie nun auf breiten Wegen durch den Wald zum Prebischtor, Europas größtem Felsentor. Von verschiedenen Aussichtspunkten genießen Sie einen großartigen Blick in die Böhmische Schweiz. Über den Gabrielensteig führt der bequeme Wanderweg hinab nach Mezni Louka [Rainwiese]. Weiter geht es durch das tief eingeschnittene Tal der Kamenice in wilder Felsszenerie bis zur Bootsstation der »Edmundsklamm«. Lautlos gleitet das Boot durch die Klamm. Weiter geht es ein Stück am Ufer entlang nach Hrensko [Herrnskretschen]. Zurück nach Krippen nutzen Sie wieder die Fähre und anschließend die S-Bahn. Erneute Übernachtung in Krippen.
Der heutige Tag fordert ein wenig Ihre Kondition, jedoch werden durch die vielfältigen Ein- und Ausblicke Ihre erbrachten Mühen reichlich entlohnt. Von Krippen aus setzen Sie mit der Elbfähre über und machen sich auf zu den mächtigen Schrammsteinen. Hier sind zum Teil steile Aufstiege und Metalltreppen zu überwinden. Sie marschieren über Waldwege entlang des unteren Affensteigs und nähern sich dem Dietrichgrund. Nun »lustwandeln« Sie am Malerweg, auf dem bereits die für die Natur schwärmenden Künstler der Romantik wie Ludwig Richter und Caspar David Friedrich wanderten, bis zur Ostrauer Mühle. Von hier aus bringt Sie die traditionsreiche, knallgelbe Kirnitzschtalbahn bequem zurück zu Ihrem Ausgangsziel Bad Schandau.
Nach dem Frühstück individuelle Abreise oder Verlängerung. Gerne buchen wir Ihre Zusatznächte oder Verlängerungsaufenthalt im schönen Sachsen.
Reiseart
Einzelreise
Reisedauer
8 Tage / 7 Nächte
Reisetermine
täglich von April bis Oktober
Preis
ab € 466,— pro Person im DZ/ÜF