Griechenlands Inseln des Lichts
Auf dem Archipel der Kykladen, das mehr als dreißig Inseln umfasst, entstand vor über 5.000 Jahren die erste europäische Hochkultur. Hier zeigt sich Griechenland von seiner ursprünglichsten Seite und in seiner ganzen Vielfalt: Strahlend weiße würfelförmige Häuser mit blauen Fensterläden und labyrinthartigen Gässchen bestimmen den architektonischen Charakter der Inselorte. Die zumeist zerklüfteten Küsten zeichnen sich durch beeindruckende geologische Formationen, türkisblaues Meer und einzigartige Sandstrände aus. Erleben Sie mit dem Zweimast-Motorsegler Panagiota und per Fahrrad die faszinierende Mischung aus Antike und Gegenwart und die Schönheit der zentralen Inselgruppe der Griechischen Ägäis.
© Foto: Zeit Reisen
Die Tagesetappen führen durch meist hügeliges Gelände, die Straßen sind überwiegend asphaltiert. Es sind auch steilere oder längere Steigungen zu bewältigen, Schieben ist natürlich erlaubt! Sie sollten also über eine gewisse Grundkondition verfügen. Sie radeln immer ohne Zeitdruck und können jederzeit einen Badetag auf dem Schiff einlegen.
Alleine oder in der Gruppe? Entscheiden Sie täglich selbst, ob Sie individuell [also alleine] nach Info- und Kartenmaterial radeln oder sich dem Reisebegleiter anschließen.
Individuelle Anreise nach Lavrio, einem 30 km vom Flughafen Athen entfernten Hafen. Einchecken ab 14 Uhr. Wenn die letzten Gäste das Schiff bereits am Nachmittag erreichen, erfolgt die Überfahrt zur Insel Kythnos, ansonsten Übernachtung in Lavrio. Abendessen an Bord.
Kythnos war schon in der Antike für seinen sehr guten Käse und Honig bekannt. Auf der ersten Radtour, die am Hafen in Merichas beginnt und zunächst zum Hauptort Chora führt, bieten sich immer wieder spektakuläre Blicke auf die buchtenreiche Küste. Die Chora ist ein reizvolles, auf einem Hochplateau gelegenes Dorf, dessen verwinkelte Gassen und Wege mit gemalten Blumen und geometrischen Ornamenten geschmückt sind. Schließlich erreichen Sie den Badeort Loutra, dessen Thermalquellen heilende Kräfte nachgesagt werden. Am Nachmittag setzen Sie nach Seriphos über. Übernachtung in Livadi.
Seriphos ist eine kleine, abseits des Tourismus gelegene Insel mit tiefen Tälern, zahlreichen Buchten und vielen schönen Sandstränden. Vom Hafenort Livadi radeln Sie auf einer Serpentinenstraße zum Hauptort Seriphos, dessen würfelförmige Häuser an einem hoch über dem Meer gelegenen Bergkamm hinaufklettern. Durch unberührte Landstriche gelangen Sie auf der Weiterfahrt zu dem aus byzantinischer Zeit stammenden Kloster des Erzengels Michael. Auf einer an der Ostküste entlang führenden Panaromastraße kehren Sie nach Livadi zurück und setzen auf die nahe gelegene Insel Siphnos über.
Die für ihre Töpferkunst berühmte Insel Siphnos ist nur im Landesinnern besiedelt, weil ihre Küste großteils steil zum Meer hin abfällt. Durch eine grüne, hügelige Terrassenlandschaft führt Sie die heutige Radtour hinauf zur zentralen Hochebene mit dem Hauptort Apollonia. Von dort unternehmen Sie einen lohnenden Abstecher zur ehemaligen Inselkapitale Kastro, einer seit 1975 unter Denkmalschutz stehenden Wehrsiedlung. Am Nachmittag bringt Sie das Schiff nach Syros, wo Sie an der ausgedehnten Hafenpromenade den Abend in einem der zahlreichen Cafés ausklingen lassen können.
Syros ist die Hauptstadt der Kykladen. Die Stadt Ermoupolis bietet schon bei der Ankunft einen unvergesslichen Anblick. Die auf zwei Hügeln errichtete Stadt unterscheidet sich durch ihren ausgesprochen städtischen Charakter deutlich von den sonstigen Kykladenorten. Pastellfarbene Häuser mit vielfach klassizistischen Fassaden prägen das Stadtbild. Per Rad fahren Sie entlang der buchtenreichen Küste durch den gesamten Süden der Insel und schließlich am Kloster der Heiligen Barbara vorbei zurück nach Ermoupolis. Nachmittags Weiterfahrt nach Mykonos, wo die malerische Hauptstadt mit ihren bekannten Windmühlenbergen und den weißen Würfelhäusern zu einem Stadtbummel einlädt. Mit etwas Glück begegnen Sie in dem Gassengewirr auch dem Maskottchen von Mykonos, dem Pelikan Petros.
Vormittags haben Sie Gelegenheit, mit einem Ausflugsboot die bedeutende antike Stätte auf der Insel Delos zu besuchen, wo der griechischen Mythologie zufolge der Gott Apollon und seine Zwillingsschwester Artemis zur Welt gekommen sein sollen. Nach dem Mittagessen setzen Sie nach Tinos über, wo Sie auf einer Höhenstraße zu dem Bergdorf Kambos radeln. Dort befinden sich zahlreiche gemauerte Taubentürme, die sich durch ihre filigrane Architektur auszeichnen und Relikte aus venezianischer Zeit darstellen. Auf dem Rückweg besichtigen Sie in Tinos-Stadt - wo Sie übernachten - die berühmte Kirche der Evangelistria.
Am Morgen bringt Sie das Schiff nach Kea. Ausgangspunkt für die Entdeckung der westlichsten bewohnten Kykladeninsel ist der wunderbare Naturhafen Korissia. Von dort führt Sie die Radtour zum weißen Strand von Otzias, wo das Mittelmeer zu einem erfrischenden Bad lockt. Nächstes Ziel ist der in den Bergen gelegene, pittoreske Hauptort Ioulis mit der Hauptsehenswürdigkeit der Insel: Der im 6. Jahrhundert v. Chr. aus Stein gemeißelte, lächelnde Löwe von Kea. Am späten Nachmittag setzen Sie nach Lavrio über, wo Sie die Reise mit einem guten Essen und einem Glas Wein an Bord ausklingen lassen.
Nach dem Frühstück an Bord erfolgt die Ausschiffung und die individuelle Heimreise oder Sie verlängern Ihren Urlaub um einige Tage in Athen oder auf der Insel Ägina.
Reiseart
Einzelreise
Reisedauer
8 Tage / 7 Nächte
Reisetermine
samstags im April, Mai, Juni, Sept.
Preis
ab € 1.080,— pro Person im DZ/VP