Reiseverlauf für die RadReise
»Main-Radweg [Bamberg – Aschaffenburg]«

Fachwerk, Frohsinn, Frankenwein

In großen Schleifen windet sich der Main durch die abwechslungsreiche Landschaft Frankens. Er bahnt sich seinen Weg durch das herrliche Fränkische Weinland und schlängelt sich hinter Würzburg langsam auf die dunkelgrünen Wälder des Spessarts zu. Die Landschaften längs des Mains zählen zu den kulturell reichsten und vielfältigsten Bayerns und Hessens, und in seinen Wellen spiegeln sich deren Kultur und Geschichte wider. Von einer langen, wechselvollen Historie künden vielerorts Schlösser, Burgen, Klöster, kunstvoll ausgestattete Kirchen und Kapellen. Von unverwechselbarem Reiz sind die Städte am Main: Die ehemalige Kaiserstadt Bamberg, die alte Residenzstadt Würzburg, das fachwerkverwinkelte Miltenberg oder das trutzige Ochsenfurt, um nur einige zu nennen. Aber auch kulinarisch hat das Frankenland einiges zu bieten: Urige Biergärten und fränkische Weinstuben verwöhnen den Gaumen der Radler. Als romantisch, historisch und süffig würden wir Ihre Reise am Main-Radweg beschreiben. Wir können nur eines empfehlen: Eintauchen und genießen!

Main-Radweg  [Bamberg – Aschaffenburg] | Fachwerk, Frohsinn, Frankenwein

© Foto: PEDALO Touristik GmbH

Schwierigkeitsgrad SCHWIERIGKEITSGRAD 1 von 4

Der Radweg führt fast zur Gänze an den Ufern des Mains entlang, so dass die Strecke durchwegs eben ist und kaum Steigungen zu überwinden sind. Die Wege sind gut ausgebaut, asphaltiert und bestens beschildert. Auch für Einsteiger und Familien geeignet.

1. Tag: Anreise nach Bamberg

Individuelle Anreise nach Bamberg. Ihre RadReise sollten Sie mit einem Rundgang durch die Stadt Kaiser Heinrichs II, der Bamberg erträumt, erbaut und geliebt hat, und im Dom in einem Sarkophag von Tilman Riemenschneider begraben liegt, beginnen. Nicht ohne Grund hat die UNESCO der gesamten Bamberger Altstadt den Titel »Weltkulturerbe« verliehen. Nachmittags Radausgabe, sofern Leihrad gebucht.

2. Tag: Bamberg – Raum Haßfurt ~ 40 bzw. 50 km

Vielleicht noch ein kurzer Rundgang durch die Stadt der sieben Hügel und ein letzter Blick vom Aussichtsturm des anmutigen Geyerwörth-Schlösschens mit seinem unvergesslichen Ausblick, bevor Sie Bamberg verlassen. Der Main-Radweg führt Sie, ein paar Kilometer hinter Bamberg, von den Gefilden »Bierfrankens« ins »Weinfränkische«. Das gemütliche Fachwerk- und Weinstädtchen Zeil am Main ist hierfür der erste Beweis. Beinahe ein »Muss« ist der Besuch des Städtchens Königsberg in Bayern, ein Idyll in den Haßbergen. Eine romantische Kleinstadt wie aus dem Bilderbuch mit einem Fachwerk-Ensemble von europäischem Rang. Wer diesen lohnenswerten Abstecher durch die typisch fränkische Landschaft aus Fluren, Wäldern und Tälern dennoch auslassen will [einige Steigungen], spart ca. 10 km. Am Fuße der Haßberge liegt Ihr Etappenziel Haßfurt. Ein Bummel durch die verwinkelten Gassen gibt schöne Blicke auf den Main frei und zeigt Ihnen Raritäten aus vergangener Zeit wie zum Beispiel die einzigartige Haßfurter Ritterkapelle von Tilmann Riemenschneider.

3. Tag: Raum Haßfurt – Volkach ~ 55 km

Der Main geleitet Sie zunächst in die »Kugellagerstadt« Schweinfurt. Bei einem kurzen Rundgang werden Sie sehr bald merken, dass Schweinfurt mehr als nur Industriestadt ist. Gemütlich am hervorragend ausgebauten Main-Radweg pedallieren Sie durch kleine, romantisch gelegene Dörfer, weite Weinberge, ausgedehnte Obstgärten und saftig grüne Mainauen. Ihre RadReise eröffnet Ihnen immer wieder neue Perspektiven und besondere Ausblicke. Kurz vor Volkach sollten Sie es nicht versäumen, dem wohl berühmtesten Schnitzwerk Tilman Riemenschneiders einen Besuch abzustatten: Der »Madonna im Rosenkranz« in der Wallfahrtskirche St. Maria im Weingarten. Rund um das Winzerstädtchen Volkach am Main wachsen und gedeihen die besten Frankenweine: Ob Riesling, Silvaner, Weißburgunder oder Beerenauslese – diese Weine werden Sie mögen! Geben Sie sich den kulinarischen und historischen Genüssen Volkachs hin, Sie haben es sich verdient.

4. Tag: Volkach – Würzburg ~ 65 km

Durch die Volkacher Mainschleife und die Schatten spendenden Flussauen rollt es sich auch nach einer etwas kürzeren Nacht vorzüglich. In Dettelbach, inmitten einstiger Weinberge, lockt die Wallfahrtskirche Maria im Sand. Über die Weinhandelsstadt Kitzingen »radwandern« Sie meist direkt entlang des Mains, in das pulsierende Würzburg. Einen Stopp sollten Sie zuvor noch in Sommerhausen einplanen und in einem der fränkisch-gemütlichen Gasthäuser einen Schoppen genießen. Würzburg, die lebendige Barock- und Kulturstadt am Main, liegt inmitten von Weinbergen und wird überragt von der Festung Marienberg. Herausragende Sehenswürdigkeiten wie die Residenz [UNESCO Weltkulturerbe], der St.-Kilians-Dom, Neumünster, das historische Ensemble von Marienkapelle und Falkenhaus am Markt, die Alte Mainbrücke und die Traditionsweingüter inmitten der Altstadt lassen Würzburg zu einem Erlebnis werden.

5. Tag: Würzburg – Marktheidenfeld ~ 50 bzw. 80 km

Heute haben Sie die Wahl: Entweder Sie entscheiden sich für die flache, aber dafür längere Etappe [ca. 80 km] am Fuße der Weinberge über Zellingen, Karlstadt, Gemünden und Lohr am Main nach Marktheidenfeld. Oder Sie wählen die kürzere, aber dafür etwas hügeligere Variante [ca. 50 km] durch kleine verträumte Ortschaften und Weiler in das Landstädtchen Marktheidenfeld. Egal wie Sie sich entscheiden, zu sehen gibt es genug! Die romantische Kleinstadt Karlstadt mit wechselvoller Geschichte, die Drei-Flüsse-Stadt Gemünden im Naturpark Spessart, Lohr am Main mit seinen historischen Bauwerken und fränkischen Fachwerken, oder eben die Ruhe und Abgeschiedenheit kleiner Dörfer im Hinterland zu beiden Uferseiten des Main. Im Städtchen Marktheidenfeld, zwischen Main und Spessart gelegen, lassen Sie bei einem Schoppen den heutigen Radtag gemütlich ausklingen.

6. Tag: Marktheidenfeld – Raum Miltenberg ~ 55 km

Sie »cruisen« heute durch die typische Mainlandschaft nach Wertheim, das sich den Charakter einer altfränkischen Kleinstadt bewahrt hat. Linksmainisch an der Taubermündung liegt die Altstadt malerisch unter der Burgruine der Grafen von Wertheim. Hinter der nächsten Flusswindung fällt der Blick auf Stadtprozelten, wo eine der schönsten Burgruinen des Mains über der Stadt thront, die Henneburg. In Freudenberg finden die Burgfestspiele vor der prächtigen Kulisse der alten Mauern, Tore, Bastionen, Giebel und dem wuchtigen Bergfried der Ruine statt. In Miltenberg ist vor allem das »Schnatterloch«, einer der malerischsten deutschen Plätze und weltberühmtes Fotomotiv, und das Gasthaus »Riesen« berühmt. Auch Liebhaber von Fachwerkfassaden kommen in Miltenberg voll und ganz auf Ihre Kosten!

7. Tag: Raum Miltenberg – Aschaffenburg ~ 45 km

Sie verlassen das Fachwerkensemble von Miltenberg und steuern, umgeben von zahlreichen Weinbergen, dem Städtchen Klingenberg mit seinen Rebhängen, Weinstuben und Heckenwirtschaften entgegen. Bei Rotweinfreunden hat der Spätburgunder vom Klingenberger Schlossberg einen guten Namen. Groß wie die Zahl der Lagen ist auch die der Weinorte, die Sie genüsslich auf sich einwirken lassen sollten. Durch diese wundervolle Weinlandschaft »gleiten« Sie in die »Spessart Metropole« Aschaffenburg. Schon aus der Ferne weist Ihnen das Turmgeviert von Schloss Johannisburg den Weg. Eindrucksvolle historische Bauten, Denkmäler und Museen legen Zeugnis über die geschichtliche Bedeutung Aschaffenburgs ab. Einen Blick vom eindrucksvollen Pompejanum, reizvoll oberhalb des Mains gelegen, sollte den Abschluss Ihrer RadReise »Fachwerk, Frohsinn, Frankenwein« bilden.

8. Tag: Abreise oder Verlängerung

Die reichen Mainzer Kurfürsten schätzten Aschaffenburg als Sommerresidenz und Standquartier für ihre Hofjagden im Spessart. Nutzen auch Sie die Gelegenheit und ernennen Sie Aschaffenburg für einige Verlängerungstage zu Ihrer Sommerresidenz und erkunden Sie die reizvolle Landschaft in und um Aschaffenburg.

Reiseart Reiseart Einzelreise
Reisedauer Reisedauer 8 Tage / 7 Nächte
Reisetermine Reisetermine sonntags von April bis Oktober
Ab 6 Personen Sondertermine möglich!

Preis Preis ab € 485,— pro Person im DZ/ÜF

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