Reiseverlauf für die RadReise
»Mur-Radweg«

Die legendäre Tour de Mur

Das Motto dieser RadReise: Grün als Selbstverständnis eines Landes. Sie fahren entlang dieses schillernd grünen Flusses durch Bauernland, vorbei an Kirchen und Schlössern in die ländliche Großstadt Graz. Dann ändert sich die Szenerie und Sie gelangen in eine Region, die zu Recht als »die Toskana Österreichs« bezeichnet wird: Sie sind mitten im Südsteirischen Weinland. Hier gibt es neben international anerkannten Weinspezialitäten und romantischen »Buschenschanken« auch munter sprudelnde Heil- und Thermalquellen. Die Steiermark heißt nicht umsonst »die Grüne Mark« und schenkt allen Radlern unvergessliche Begegnungen mit Mensch und Natur, eine wunderschöne »Heimat auf Zeit« und die Sehnsucht, wieder einmal zurückzukommen.

Mur-Radweg | Die legendäre Tour de Mur

© Foto: PEDALO Touristik GmbH

Schwierigkeitsgrad SCHWIERIGKEITSGRAD 2.5 von 4

Anfangs ist der Weg etwas hügelig. Die restliche Zeit führt er großteils entlang der Mur leicht bergab. Kleinere Steigungen gilt es zu überwinden, wenn der Radweg für kurze Zeit den Murlauf verlässt.

1. Tag: Anreise nach St. Michael

Umgeben von einer idyllischen Bergwelt präsentiert sich Ihr Startort zur »Tour de Mur«. Abends Reiseinfo und Radausgabe.

2. Tag: St. Michael – Murau ~ 55 km

Auf Radwegen und romantisch verlaufenden Seitenstraßen umrunden Sie der Mur folgend den Schwarzenberg. Der wunderschön gelegene Marktplatz des Lungauer Hauptortes Tamsweg mit seinem prächtigen Rathaus lädt zu einer Pause ein. Die Geleise der schmalspurig sich den Berg hinaufwindenden Murtalbahn sind nun Ihre Begleiter. Sie rollen nun bergab über die Grenze in die Steiermark. Über St. Ruprecht [Holzmuseum] erreichen sie Ihr heutiges Etappenziel, die Braustadt Murau [Biermuseum, Schloss Obermurau].

3. Tag: Murau – Raum Judenburg ~ 65 km

Vorbei an Wäldern, Schlössern und Burgruinen führt heute der Weg durch die schmalen Wiesen des engen Murtales am Fuße der Niederen Tauern. Die Ruine Frauenburg könnte viel Sagenumwobenes aus der Minnesängerzeit erzählen. In St. Georgen lohnt sich ein Blick in die schöne Kirche mit den gut erhaltenen Fresken. In Thalheim/Sauerbrunn wird der Steiermark ältestes Mineralwasser gezapft. Die Stadt Judenburg verdankt ihren Namen jüdischen Geldgebern, die der Stadt einst zu wirtschaftlicher Bedeutung verhalfen. Abends schlendern Sie durch die alten Gassen des schönen Stadtkerns.

4. Tag: Raum Judenburg – Raum Bruck a. M. ~ 60 km

Das erste Tagesziel ist gleich ein kultureller Höhepunkt: Die Wallfahrtskirche Maria Buch. Sie zählt zu den schönsten spätgotischen Hallenkirchen. Die Eisenbahnerstadt Knittelfeld, die Bergbaustadt Leoben und die Handelsstadt Bruck an der Mur sind Ihre nächsten Ziele. Dazwischen liegt Göss ein hochadeliges Damenstift mit sehenswertem Stiftsmuseum. Bekannter ist Göss vielleicht durch seine Brauerei. In den gemütlichen Fußgängerzone von Bruck lassen Sie den Tag ausklingen.

5. Tag: Raum Bruck a. M. – Raum Graz ~ 60 km

Ab Bruck fließt die Mur südwärts in Richtung Frohnleiten [Murlendpark, »Tratschweiberbrunnen«]. Danach genießen Sie Natur pur und radeln vorbei an behäbigen Bauernhöfen, durch alte Obstgärten und Waldstücke und entlang einer Felswand. Über Gratwein und Stübing [Freilichtmuseum] gelangen Sie in die steirische Landeshauptstadt Graz. Eine Stadtrundgang macht Sie mit dem Bedeutendsten vertraut. Der Blick vom Schlossberg und Uhrturm bleiben sicherlich unvergessen. Auch die Lokalszene in Graz ist beachtenswert. Schon so mancher Radler hat hier sein komfortables Quartier nur kurz genutzt!

6. Tag: Raum Graz – Mureck ~ 65 km

Vorbei ist es mit der Enge des Tales. Weit breiten sich das Grazer und weiter südlich das Leibnitzer Feld aus und geleiten den ab hier vollständig ausgebauten Radweg an die steiermärkische Südgrenze. Schloss Seckau bei Leibnitz gehört sicher zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Neben Fürstenzimmern und Gemäldegalerie gibt es auch einen 300 Jahre alten Weinkeller zu besichtigen. Nur noch ein paar Kilometer trennen Sie von Ihrem heutigen Etappenziel. Bei Spielfeld erreichen Sie die Grenze zu Slowenien. Im Grenzstädtchen Mureck bewundern Sie Rathaus und Kirche.

7. Tag: Mureck – Bad Radkersburg ~ 25 km

Eine Halbetappe zum Abschluss der Tour de Mur. Sie ist geprägt von Wassern aller Art. Neben der Mur liegt zuerst der Röcksee, ein beliebter Badesee, am Weg. In Deutsch Goritz sprudelt die bekannte Peterquelle, ein außergewöhnliches Mineral- und Heilwasser, empor. Am Schlusspunkt der Tour, in Bad Radkersburg, lädt die Therme mit Kurpark zur Erholung ein. Aber unbedingt muss man auch die Stadt besichtigen. Die alte Stadtmauer, die Türme der vielen Kirchen und bestens erhaltene und gepflegte Baudenkmäler aller Epochen und Stilrichtungen – ein Bilderlexikon Europäischer Baugeschichte. Abreise oder Verlängerung. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Verlängerungsaufenthalt im Steirischen Thermenland.

Reiseart Reiseart Einzelreise
Reisedauer Reisedauer 7 Tage / 6 Nächte
Reisetermine Reisetermine täglich von April bis September
Preis Preis ab € 473,— pro Person im DZ/ÜF

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