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Unsere Gut­schein­welt ist groß und bunt, die Mög­lich­kei­ten sind schier gren­zen­los. Viele Rei­se­län­der und Va­ri­an­ten las­sen Sie zum Schenker-König und die Be­schenk­ten zu Glücks­pil­zen wer­den.

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So bleiben Radler trocken

Allzeit gute Fahrt

Ganz trocken ge­sagt: Mit ein paar gu­ten Tipps kann man sich bei je­dem Hun­de­wet­ter pu­del­wohl fühlen!

Weil Aus­re­den so­wie­so in die Sack­gas­se füh­ren, wir je­doch gern ra­delnd in der gro­ßen wei­ten Welt und im bun­ten All­tag un­ter­wegs sind, ist gut ge­rüs­tet zu sein das Um und Auf. Was zu be­her­zi­gen ist, um je­dem Wet­ter zu trot­zen und da­bei so­wohl tro­cken als auch be­schwingt zu blei­ben, le­sen Sie hier!

Schlechtes Wet­ter gibt es kaum

Auf jedes Ar­gu­ment für das "Be­rufs­ra­deln" scheint je­doch ein Ein­wand zu kom­men. Be­son­ders be­liebt ist der Ver­weis auf die kli­ma­ti­schen Un­wäg­bar­kei­ten. An­ge­sichts der Tat­sa­che, dass so ziem­lich je­der Deut­sche rund drei Vier­tel des Jah­res übers Wet­ter zu schim­pfen scheint, lässt sich ge­gen die­se Hal­tung kaum ankommen.

Es sei denn, man hat gute Ar­gu­mente - so wie die Jour­na­lis­tin und Rad­ver­kehrs­ex­per­tin An­drea Reidl, die sich auf ihrer Web­sei­te www.busy-streets.de mit die­sem Phäno­men be­fasst hat und über­ra­schen­de Da­ten lie­fern kann. Zwei Münch­ener Dau­er­pend­ler ha­ben näm­lich eine Wet­ter­sta­tis­tik ge­führt, die alle 252 Ar­beits­ta­ge des Jah­res 2015 ab­deckt. Und siehe da: Nie­der­schlag in ir­gend­ei­ner Form gab es nur bei je­der zehn­ten Fahrt zum Job oder nach Hau­se. Gleich­lau­ten­de Da­ten zi­tiert Reidl aus den - ebenfalls nicht ge­ra­de für per­ma­nen­ten Son­nen­schein be­kann­ten - Niederlanden. So stellt sich nur die Fra­ge, wie man mit je­nen zehn Pro­zent aller Pen­del­fahr­ten um­geht, auf de­nen es (zu­min­dest zeit­wei­se) nie­selt, reg­net, schneit oder sonst­wie nie­der­schlägt.

Schutz gegen Nässe von innen und außen

"Natürlich ist es erst ein­mal sinn­voll, den Ober­kör­per mit einer was­ser­dich­ten Funk­tions­ja­cke zu schüt­zen", er­klärt Ste­pha­nie Herr­ling vom Be­klei­dungs­her­stel­ler Vaude. "Da gibt es in­zwi­schen Mo­del­le wie un­se­re 'Cyclist Jacket' (ca. 180 Euro), die mo­di­sches De­sign mit wet­ter­fes­ter und rad­spe­zi­fi­scher Funk­ti­on ver­einen." Da­zu ge­hö­ren et­wa eine län­ge­re Rü­cken­par­tie, die der ge­streck­ten Hal­tung auf dem Rad ent­spricht, oder in den Är­mel­bünd­chen ver­bor­ge­ne Reflex-Prints, die bei Be­darf nach au­ßen ge­wen­det wer­den kön­nen, er­klärt die Ex­per­tin. Un­ten­rum kann man sich mit einer Re­gen­ho­se und was­ser­dich­ten Über­schu­hen vor Re­gen und Spritz­was­ser schützen.

Diese Klei­dungs­stü­cke fan­gen be­reits einen Groß­teil der Un­bill ab. Doch ganz so ein­fach ist es na­tür­lich nicht. "Wie man sich am bes­ten vor Schlecht­wet­ter schützt, hat stark mit Fak­to­ren wie der Stre­cke und der Fahr­wei­se zu tun", weiß Ha­rald Troost vom nie­der­län­di­schen Rad­bauer Koga. "Wer weiter pen­delt und da­bei schnel­ler fährt, ist mit rich­ti­ger Rad­sport­be­klei­dung und Wech­sel­sa­chen am Ar­beits­platz bes­ser be­dient als da­mit, über der All­tags­klei­dung einen Re­gen­schutz zu travgen." Da­bei, so der Ex­per­te, werde näm­lich schnell das ver­mehr­te Schwit­zen zum Pro­blem.

Was übrigens auch ein guter Grund sein kann, mit dem E-Bike zu pen­eln, fin­det Anja Knaus vom schwei­ze­ri­schen Pedelec-Hersteller Flyer. "Es gibt nun mal Be­rufs­fel­der, in de­nen An­zug oder Kos­tüm Pflicht sind. Wer da­rüber eine wet­ter­fes­te Jacke trägt, braucht sich auf dem E-Bike we­ni­ger an­zu­stren­gen und kommt frisch im Büro an."

Ein Untersatz für jeden Einsatz

Ob E-Bike oder her­kömm­li­ches Fahr­rad: Ein zu je­der Jah­res­zeit ge­nutz­tes All­tags­rad sollte wet­ter­fest sein. Ne­ben tech­ni­schen Fi­nes­sen wie einer ge­gen­über Wit­te­rungs­ein­flüs­sen im­mu­nen Ge­trie­be­schal­tung und einer ge­kap­sel­ten Kette oder gar einem Rie­men­an­trieb ge­hö­ren Schutz­ble­che da­zu, wie sie etwa der Her­stel­ler Wi­no­ra am sport­li­chen Urban-Modell "Talparo" (999 Euro) auf ele­gan­te Wei­se in­te­griert. An­spruchs­vol­le Viel­fah­rer, die sich ein in­di­vi­du­el­les All­tags­rad zu­sam­men­stel­len wol­len, soll­ten ne­ben den gro­ßen Fra­gen wie Schal­tung und Sitz­po­si­ti­on auch sol­che As­pek­te be­den­ken, gibt Ste­fan Stie­ner von Ve­lo­traum zu be­den­ken: "Klar sind 'nackte' Rä­der sty­li­scher. Aber we­ni­ger Aus­stat­tung be­deu­tet eben auch re­du­zier­te Funk­tion." Ein zu be­rück­sich­ti­gen­der Fak­tor sei un­ter an­de­rem die be­vor­zug­te Trans­port­me­thode fürs All­tags­ge­päck, das - egal ob am Trä­ger oder im Rucksack - eben­falls ge­schützt sein will: "Lap­top, Do­ku­men­te oder Wech­sel­wä­sche mü­ssen auch einen plötz­li­chen Re­gen­guss über­ste­hen", sagt Peter Kühn vom Ta­schen­spe­zi­a­lis­ten Ort­lieb, der seine lang­jäh­ri­ge Er­fah­rung aus dem Trekking- und Tou­ren­be­reich auf die Be­dür­fnis­se von Stadt­rad­lern über­trägt und vom Büro­all­tag bis zum Ein­kauf ver­schie­dens­te Lö­sun­gen be­reit­hält.

Um Ross und Rei­ter re­gen­fest zu ma­chen, ist an­sons­ten eine Men­ge prak­ti­sches Zu­be­hör er­hält­lich. Die Ma­nu­fak­tur Fah­rer Ber­lin beis­piels­wei­se bie­tet mit dem "Latz" (ab 9,90 Euro) einen zu­sätz­li­chen Spritz­schutz fürs Schutz­blech, der auf­wir­beln­des Was­ser von den Schu­hen fern­hält. Eine Sat­tel­hülle, wie sie ne­ben den Ber­li­ner Accessoire-Spezialisten z. B. Selle Royal an­bie­tet ("Second Skin", 9,90 Euro) ist eben­falls nütz­lich, vor al­lem, wenn man ohne Re­gen­ho­se aufs Rad steigt; be­liebt sind da­rü­ber hi­naus wind- und was­ser­dich­te Helm­über­züge, die etwa Abus als Zu­be­hör an­bie­tet ("Rain Cap", 12,95 Euro).

Alles zu viel Auf­wand für jene zehn Prozent der Fahr­ten, auf de­nen mit Nie­der­schlag zu rech­nen ist? Eher nicht, fin­det Andrea Reidl, die auf das Radverkehrs-Monitoring der Stadt Ros­tock ver­weist. Dort sind seit über drei Jah­ren au­to­ma­ti­sche Zähl­stel­len im Ein­satz und lie­fern ein exak­tes, nicht von Be­fra­gun­gen ab­hän­gi­ges Bild der Fahr­rad­nut­zung. Es zeigt sich, dass der Rad­ver­kehr in Ros­tock von 2013 zu 2014 um sechs Pro­zent zu­ge­nom­men hat, und zwar un­ab­hän­gig von den Wit­te­rungs­be­din­gun­gen. In den Ver­gleichs­zeit­räu­men stieg die Fahr­rad­nut­zung zum Teil auch bei stär­ke­ren Nie­der­schlä­gen. Das spricht da­für, dass sich die hier auf­ge­führ­ten Schlechtwetter-Tipps durch­aus in der Pra­xis bewähren.

Quelle: Pressedienst Fahrrad (www.pd-f.de)
Verfasst: Juni 2016