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Fahrradrahmen - eine Materialfrage

Die Qual der Materialwahl

Was es mit Rahmen aus Alu, Carbon, Stahl, Titan oder gar Bambus auf sich hat, er­fah­ren Sie hier in die­ser über­sicht­li­chen Dar­stel­lung. Frei­lich hat sie we­ni­ger den An­spruch, den Rah­men zu spren­gen, als viel­mehr zu fül­len. Wer tie­fer in die Ma­te­rie ein­tau­chen möch­te, fin­det ge­wiss einen gu­ten Weg.

Es gibt Fak­ten und es gibt Faible - beim ide­a­len Ma­te­ri­al für Fahr­rad­rah­men schei­den sich seit je­her die Geis­ter. Eines ist je­doch klar: Auch wenn im Sport Car­bon do­mi­niert, ist Alu­mi­ni­um wei­ter­hin stark ver­brei­tet und Stahl, Ti­tan und so­gar Bam­bus be­set­zen ihre Ni­sche. Wir erklären die ver­schie­de­nen Rah­men­ma­te­ri­a­lien und räu­men mit ver­brei­te­ten My­then auf. Ein viel­stim­mi­ges Plä­do­yer für die Vielfalt.

1. Aluminium: Der Allrounder

Aluminium ist der "goldene Schnitt" zwi­schen allen wi­der­strei­ten­den Ei­gen­schaf­ten im Rah­men­bau und das am meis­ten ver­wen­de­te Ma­te­ri­al. Nir­gend­wo ex­trem, über­all aus­ge­wo­gen. Leicht und steif ge­nug für jede sport­li­che An­wen­dung. Ro­bust ge­nug für die Qua­len als Schlechtwetter- oder All­tags­rad, wo Dreck, Sand, Re­gen und Salz dem Rah­men wie Sand­pa­pier zu­set­zen. Das Ma­te­ri­al ist re­la­tiv frei form­bar, um auch die exo­ti­sche­ren Wün­sche der In­ge­ni­eure zu be­frie­di­gen. Und als Kir­sche auf der Tor­te ver­gleichs­wei­se preis­güns­tig. Ein­mal pro­du­ziert, lässt sich Alu­mi­ni­um zu­dem na­he­zu be­lie­big um­for­men, up­cy­celn und nach­nut­zen. Car­bon kann leich­ter sein, Ti­tan mag ed­ler wir­ken, Stahl ist sicher­lich ein­fa­cher zu ver­ar­bei­ten und Bam­bus öko­lo­gi­scher, alles ge­schenkt. "Im Quer­schnitt aller re­le­van­ten Ei­gen­schaf­ten grei­fe ich zum Rad aus Aluminum", fasst Arne Bi­schoff vom pressedienst-fahrrad zusammen.

2. Carbon: Der Sportliche

Carbonfaserverstärkter Kunst­stoff (CFK), um­gangs­sprach­lich Car­bon, ist das leich­tes­te Mit­glied in der Rei­he der Ma­te­ri­a­li­en zur Her­stel­lung von Fahr­rad­rah­men. Ende der 1980er-Jahre tauch­ten die ers­ten se­ri­en­pro­du­zier­ten Stücke auf, führ­ten aber bis zu Be­ginn der 2000er-Jahre ein Ni­schen­da­sein. Das Po­ten­zi­al des Werk­stof­fes hin­sicht­lich des sehr ge­rin­gen Ge­wich­tes auf der einen und freier Form­ge­bung auf der an­de­ren Sei­te zeich­ne­te sich zwar schon früh ab, den­noch ge­lang es den meis­ten Her­stel­lern lange nicht, diese Vor­tei­le zu einem ver­tret­ba­ren Preis aus­zu­schöp­fen. Erst mit neuen Her­stel­lungs­ver­fah­ren und der Ver­la­ge­rung der Pro­duk­ti­on in den Fer­nen Os­ten tra­ten Car­bon­rah­men ihren Sie­ges­zug an und konn­ten sich in­ner­halb we­ni­ger Jahre auf dem Markt für sport­li­che Fahr­räder, egal ob für Renn­rad­fah­rer oder Moun­tain­bi­ker, eta­blie­ren. "Geht es da­rum, aus seinem Fahr­rad­rah­men die letz­ten Se­kun­den he­raus­zu­kit­zeln, kommt man an Car­bon nicht vorbei", weiß der am­tie­ren­de nie­der­säch­si­sche Zeit­fahr­meis­ter und Lauf­rad­bauer Dr. Kai-Henrik Gün­ther. Kein Ma­te­ri­al ist leich­ter und ver­win­dungs­stei­fer, kom­for­tab­ler und zu­gleich aero­dy­na­misch op­ti­mier­ba­rer als Car­bon. Ab­stri­che sind le­dig­lich hin­sicht­lich der Ro­bust­heit bei Um­fal­lern oder Stür­zen zu machen.

3. Stahl: Der Klassiker

"Steel is real" liest man hier und da auf T-Shirts oder Tat­toos, und na­tür­lich: Fahr­rä­der aus Stahl pas­sen her­vor­ra­gend in die Hip­ness zwi­schen Craft-Bier, Voll­bär­te und Fla­nell­hem­den. Stahl­rä­der sind fi­li­gran und trotz­dem die wirk­li­chen Ar­beits­tie­re unter den Rä­dern. Stahl ist ein­fach zu ver­ar­bei­ten und in den Rah­men schwingt die His­to­rie des Rad­sports mit: Ele­ganz und Hel­den­tum der Ti­ta­nen der Land­straße etwa - und auch die Wur­zeln des Moun­tain­bi­kes sind ehern. Da­bei ist das Ma­te­ri­al kei­nes­wegs alt­ba­cken. Hoch­wer­ti­ge Rohr­sät­ze sind mehr­fach ko­ni­fi­ziert, die Wand­stär­ke des Roh­res den tat­säch­li­chen An­sprü­chen ent­spr­echend ge­wählt. "Stahl ist dein Freund. Er braucht Pfle­ge und kann ros­ten - darum wird er ge­mein­hin la­ckiert. Die Hand­schrift des Er­bau­ers bleibt je­doch auch nach der Farb­be­schich­tung sichtbar", froh­lockt Da­vid Koß­mann vom pressedienst-fahrrad. Zwischen lo­ka­len Nutz­rad­bau­ern mit rou­ti­nier­ten Schweiß­rau­pen und in­ter­na­ti­o­nal ver­ehr­ten Schmuck­hand­wer­kern mit ed­len und ge­witz­ten In­di­vi­du­al­an­fer­ti­gun­gen gibt es eine im­men­se Band­brei­te an Pro­duk­ten. Das alles ist di­rekt grei­fbar und ehr­lich. Kurz: "Real".

4. Titan: Der Langlebige

Fans lieben an Ti­tan, dass es nicht ver­kratzt, son­dern Pa­ti­na be­kommt: Man sieht dem Rah­men zwar die Ki­lo­me­ter und Er­leb­nis­se an, doch er wirkt da­bei nie­mals alt oder ram­po­niert. So kom­men Rah­men aus Titan ohne La­ckie­rung aus, die dem­zu­fol­ge auch nicht ver­kratzt, und Ti­tan "rostet" nicht. Ein mo­de­ra­tes Ge­wicht und eine aus­rei­chen­de Stei­fig­keit sind wei­te­re Merk­ma­le. Mit Blick auf die Le­bens­span­ne seines Be­sit­zers al­tert Ti­tan nicht wirk­lich. Ähn­lich einer so­li­den me­cha­ni­schen Uhr kann ein Ti­tan­rah­men zum Fa­mi­li­en­erb­stück wer­den. "Ich möchte fah­ren und nicht meine Zeit mit Pfle­ge oder der Fra­ge um mög­li­che ver­bor­ge­ne Schä­den nach Trans­port oder Stür­zen ver­brin­gen", fasst Gun­nar Feh­lau vom pressedienst-fahrrad seine Be­geis­te­rung fürs Rah­men­ma­te­ri­al Ti­tan zu­sam­men. Kehr­sei­ten der Ti­tan­rah­men sind ihr ho­her An­schaf­fungs­preis und der hohe Ener­gie­be­darf in der Her­stel­lung. Um­welt­freund­lich wird Ti­tan erst durch lange und in­ten­si­ve Nut­zung. Und da­mit sind wir wie­der bei der Pa­ti­na an­ge­kommen!

5. Bambus: Der Hingucker

Aluminium, Stahl, Ti­tan oder Car­bon sind schön und gut - aber die Ma­te­ri­a­li­en sind end­lich. In Zei­ten von stei­gen­der Res­sour­cen­knapp­heit liegt die Zu­kunft des­halb in nach­wach­sen­den Roh­stof­fen. Wa­rum also nicht ein Fahr­rad aus Bam­bus neh­men? Die Bam­bus­roh­re eig­nen sich von ihrer Form be­reits op­ti­mal zum Rah­men­bau. Mit ein biss­chen Harz zu­sam­men­kle­ben, la­ckie­ren und mit Kom­po­nen­ten ver­se­hen - fertig ist das neue Fahr­rad. Wet­ter­be­stän­dig ist das Ma­te­ri­al von Na­tur aus. "Bei Sta­bi­li­tät und Halt­bar­keit hält Bam­bus lo­cker mit den an­de­ren Ma­te­ri­a­lien mit. Und dank der na­tür­li­chen Däm­pfungs­ei­gen­schaf­ten der Rohre braucht man keine Service-intensive Tech­nik wie Fe­der­ga­beln oder Däm­pfer", über­zeugt das Ma­te­ri­al Thomas Geis­ler vom pressedienst-fahrrad. Wenn man mit einem Bam­bus­rad un­ter­wegs ist, muss man sich je­doch be­wusst sein: Die stau­nen­den (und nei­di­schen?) Bli­cke der Pas­san­ten und an­de­rer Rad­fah­rer sind einem gewiss.

Quelle: Pressedienst Fahrrad (www.pd-f.de)
Verfasst: Februar 2017