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Radfahren hält fit und ist gesund

Bewegt am Puls der Zeit

Als hätten wir es immer schon gewusst ;-) Ja, es ist wahr, wis­sen­schaft­lich erwiesen und in aller Munde: Radfah­ren ist sexy und vor allem ein Jung­brun­nen, der sei­nes­glei­chen sucht. Was es hat, was andere nicht haben, wo­rauf zu achten ist, damit's rund läuft, lesen Sie bitte hier schwarz auf weiß.

Rad fahren ist einfach großartig

Keep fit - stay young :-)

"Zellen fahren gerne Fahrrad - Mit gesunden Gefäßen länger jung blei­ben", so lau­tet der Ti­tel des neuen Bu­ches von Pro­fes­sor Martin Halle (50), Ärztlicher Di­rek­tor des Zen­trums für Prä­ven­ti­on und Sport­me­di­zin der TU Mün­chen. Wa­rum Fahr­rad­fah­ren so ge­sund ist und was man da­bei be­ach­ten sollte, hat uns Pro­fes­sor Halle ver­ra­ten.

Wir werden immer älter. Wie schaffen wir es, biologisch jung zu bleiben?

Professor Halle: "Ein gesunder Le­bens­stil ist ent­schei­dend: Die Kom­bi­na­ti­on aus nicht Rau­chen, viel Ge­müse und Obst, we­nig Al­ko­hol und re­gel­mäßi­gem Aus­dau­er­sport senkt allein das Herz­in­farkt­ri­si­ko um 80 Pro­zent. Al­ter­ungs­fak­to­ren sind kör­per­li­che In­ak­ti­vi­tät, Stress, Feh­ler­näh­rung, Über­ge­wicht, Rau­chen, Blut­hoch­druck, Di­a­be­tes und er­höhte Blut­fette. Schlechte Fit­ness und Rau­chen sind da­bei die gra­vie­rends­ten Fak­to­ren. Mehr Be­we­gung und ein er­höh­ter Ener­gie­ver­brauch brin­gen die Ver­jün­gungs­me­cha­nis­men da­ge­gen in Schwung. Trai­nier­te Ge­fäße blei­ben jung!"

Eine Möglichkeit: Fahrradfahren. Warum ist Radfahren so gesund?

Professor Halle: "Radfahren ist das ideale Herz-Kreislauf-Training. Re­gel­mä­ßi­ges Fahr­rad­fah­ren senkt den Blut­druck und ver­rin­gert das Herz­in­farkt­ri­si­ko. Drei- bis vier­mal wö­chent­lich 30 Mi­nuten Rad­fah­ren ver­län­gert das Le­ben in Ge­sund­heit um etwa zehn Jah­re. Der Grund: Beim Rad­fah­ren pumpt das Herz zwei bis drei Mal so viel Blut durch das Ge­fäß­sys­tem und die Lun­ge wird mit bis zu dop­pelt so viel Sau­er­stoff durch­flu­tet als im Ru­he­zu­stand. Das for­dert und reizt die Ge­fäße, sie wer­den mit­trai­niert und elas­ti­scher. Auch die Durch­blu­tung in den klei­nen Ge­fäßen, die jede Zelle mit Nähr­stof­fen und Sau­er­stoff ver­sor­gen, ver­bes­sert sich. Auf Dauer ent­ste­hen zu­dem neue Ge­fäße und die all­ge­meine Aus­dau­er ver­bes­sert sich. Mit Rad­fah­ren lässt sich auch der Rück­gang an Kno­chen­mas­se und -dichte auf­hal­ten, der etwa ab dem 25. Le­bens­jahr ein­setzt. Auch für Cholesterin-Gefährdete lohnt sich die­ser Aus­dau­er­sport: Das schlechte LDL-Cho­les­te­rin wird we­ni­ger, das gute HDL-Cho­les­te­rin da­ge­gen er­höht sich - ein wich­ti­ger Fak­tor ge­gen das Al­tern der Ge­fäße. Zu­sätz­lich ist Rad­fah­ren gut für die Psyche – wer re­gel­mä­ßig in die Pe­da­le tritt, ist zu­frie­de­ner und aus­ge­gli­che­ner, auch beim Stress im Be­ruf. Zu­dem hilft Rad­fah­ren beim Ab­neh­men und ist ge­ra­de für Über­ge­wich­ti­ge op­ti­mal: Etwa 75 Pro­zent des Kör­per­ge­wichts wer­den durch den Sat­tel auf­ge­fan­gen und be­las­ten die Ge­len­ke an den Bei­nen nicht. Ra­deln ist da­her eine per­fek­te Al­ter­na­ti­ve zum Jog­gen."

Ist Radfahren auch der ideale Sport für ältere Menschen und solche, die lange inaktiv waren?

Professor Halle: "Definitiv, denn Fahr­rad­fah­ren be­deu­tet Mo­bi­li­tät mit grö­ße­rem Ak­tions­ra­di­us. Es ist nie zu spät, um sport­lich ak­tiv zu wer­den. Un­ter­stüt­zung kann zu Be­ginn auch ein Motor im E-Bike ge­ben. Aber Ach­tung: Die Ko­or­di­na­ti­on muss stim­men, denn ein Sturz muss un­be­dingt ver­hin­dert wer­den. Um Kör­per und Geist lang­fris­tig jung und leis­tungs­fä­hig zu hal­ten, ist es wich­tig, mehr­fach pro Woche Sport zu trei­ben. Aus­dau­er­sport­ar­ten wie Rad­fah­ren sind da­für ide­al ge­eig­net. Men­schen wer­den nicht krank, weil sie äl­ter ge­wor­den sind, son­dern weil sie sich nicht ge­nug be­we­gen."

Wirken sich auch kurze Radtouren positiv auf meine Gesundheit aus?

Professor Halle: "Es ist besser, nur kurz Sport zu trei­ben als gar nicht. Auch ein zehn­mi­nü­ti­ges, täg­li­ches Rad­trai­ning - im leich­ten Gang und kon­ti­nu­ier­lich ge­fah­ren - ver­bes­sert den Kreis­lauf und die Herz­ge­sund­heit: Schon nach drei bis vier Wo­chen mit re­gel­mä­ßi­ger Be­las­tung steigt der Puls beim Sport we­ni­ger schnell an und das Herz schlägt im Ru­he­zu­stand lang­sa­mer. Auch die Ge­fäße pro­fi­tie­ren be­reits nach ei­ni­gen Wo­chen: Ihr Durch­mes­ser und da­mit der Blut­druck passt sich Be­las­tun­gen bes­ser an und die Ge­fäß­wän­de wer­den elas­ti­scher. Ab­la­ger­un­gen sta­bi­li­sie­ren sich. Da­mit sinkt das Ri­si­ko, dass sie sich lö­sen, Ge­fäße ver­stop­fen und so im Ex­trem­fall einen Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall ver­ur­sa­chen. Wei­tere po­si­tive Ef­fek­te: Der Blut­zuc­ker­spie­gel sinkt, die Fett­ver­wer­tung steigt."

Wie sieht das ideale Radtraining für Einsteiger aus?

Professor Halle: "Ein­stei­ger soll­ten mit kur­zen Ein­hei­ten an­fan­gen - etwa 15 Mi­nu­ten, drei bis vier Mal die Woche - und In­ten­si­tät und Dau­er all­mäh­lich stei­gern. Wer Vor­er­kran­kun­gen hat oder jah­re­lang nur Fern­seh­sport­ler war, sollte sich vor dem ers­ten Trai­ning von einem Sport­me­di­zi­ner un­ter­su­chen las­sen. Zur Er­mitt­lung der in­di­vi­du­el­len Sport­taug­lich­keit wird un­ter an­de­rem ein Be­las­tungs­test mit Lak­tat­di­a­gnos­tik durch­ge­führt. Ba­sie­rend auf den Er­geb­nis­sen be­kommt der Ein­stei­ger ei­nen Trai­nings­plan er­stellt."

Was ist beim Fahrradkauf aus medizinisch-ergono­mi­scher Sicht wichtig?

Professor Halle: "Man sollte sich in ei­nem Fach­ge­schäft kom­pe­tent be­ra­ten las­sen. Das neue Fahr­rad sollte auf die Art des Trai­nings und die kör­per­li­chen Vor­aus­set­zun­gen ab­ge­stimmt sein. Wer bei­spiels­wei­se Rü­cken­schmer­zen hat, wird sich mit ei­nem Renn­rad kei­nen Ge­fallen tun, viel­mehr mit einem Tief­ein­stei­ger. Wich­tig bei der Fahr­rad­wahl sind die rich­ti­ge Größe und Ge­o­me­t­rie. Len­ker und Sat­tel soll­ten vom Fach­mann op­ti­mal ein­ge­stellt sein, um keine Schä­den an Nacken, Rücken oder Ge­len­ken zu ris­kie­ren."

Welchen Sport betreiben Sie?

Professor Halle: "Täg­lich fah­re ich mit dem Rad zum Ins­ti­tut und zu­rück, auch wenn das nur zwei Mal zehn Mi­nu­ten sind. Zu­sätz­lich fah­re ich zwei Mal pro Wo­che den Weg zum Kli­ni­kum rechts der Isar. Da kom­men dann pro Tag 15 Ki­lo­me­ter zu­sam­men. Mein Falt­rad nut­ze ich, wenn ich an meh­re­ren Ort­en in der Stadt zu tun habe. Das geht schneller als mit dem Auto, ich ver­mei­de den Stau auf dem Mitt­le­ren Ring in Mün­chen und er­freue mich an der Stadt und den Leu­ten. Da braucht es dann am Abend kein wei­te­res Trai­ning im Fit­ness­st­ud­io bzw. kei­nen Lauf um den Nym­phen­bur­ger Ka­nal, wie ich es sonst tue. Da sind genug "Gesund­heits­punkte" ge­sam­melt."

Buchtipp "Zellen fahren gerne Fahrrad"

Mosaik Verlag, Professor Martin Halle, "Zellen fahren gerne Fahrrad – Mit gesunden Gefäßen länger jung bleiben", gebundene Ausgabe mit 208 Seiten, Format 17 x 24 cm, zirca 60 farbige Abbildungen, ISBN 978-3-442-39225-4, € 19,99. Dieses Buch bei Amazon ansehen/bestellen

Quelle: Pressedienst Fahrrad (www.pd-f.de)
Verfasst: Februar 2013