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Zeitig an Weihnachten denken

Sie sehnen sich da­nach, die dies­jäh­ri­ge Vor­weih­nachts­zeit ge­mäch­li­cher zu ver­brin­gen? Fern jeg­li­cher Hek­tik, jed­we­den Shop­ping­tru­bels?

Den­noch sol­len all Ihre Lie­ben, Freun­de, Ge­schäfts­part­ner das pas­sen­de Ge­schenk un­term Weih­nachts­baum vor­fin­den?

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Tipps zur Fahrradwartung

Keine Schraube locker

Damit die Sache mit der Fahr­rad­war­tung wie ge­schmiert läuft, hier ein paar rich­tig gute Tipps!

Mann kann Schrau­ben dre­hen und wen­den, wie man will: Wer nicht so recht weiß, wo­rauf es beim Rad Flott­ma­chen an­kommt, sollte fürs Erste bes­ser auf ein schö­nes Eis ge­hen. Um cool und ent­spannt ge­nug zu sein, sich da­nach un­se­re hei­ßen Tipps rein­zu­zie­hen. Er­fah­ren Sie hier das A und O der Schrauberei.

1. Bloß keine Hektik

Es ist Sams­tag­mit­tag, die Mit­fah­rer war­ten oder der Wochen­end­ein­kauf steht noch an, be­vor die Lä­den schlie­ßen. "Nur eben schnell das Rad fer­tig­ma­chen", denkt sich so man­cher und prompt wird aus der Ba­ga­tel­le im Ei­fer des Ge­fech­ts ein mit­tel­schwe­rer Scha­dens­fall. Es mag ab­ge­dro­schen klin­gen, aber in der Ru­he liegt die Kraft. Wer keine Zeit hat, sollte die Finger vom Werk­zeug las­sen und die Re­pa­ra­tur auf einen güns­ti­ge­ren Zeit­punkt verschieben.

2. Was läuft, das läuft

Vor einer an­de­ren Art von fal­schem Ti­ming warnt Karl­heinz Ni­co­lai. Ei­gent­lich tüf­telt der In­ge­ni­eur ja ger­ne. Wenn seine Team­fah­rer in ein Ren­nen ge­hen, sei aller­dings kein Platz für Ex­pe­ri­men­te: "Never chan­ge a run­ning system!". Neue Tei­le könne man nicht aus­ge­rech­net dann aus­pro­bie­ren, wenn man sich auf das Rad ver­las­sen muss. Das gilt für Rad­rei­sen oder sogar schon aus­ge­dehn­te Ta­ges­tou­ren ge­nau­so wie bei einem Wettbewerb.

3. Betriebsanleitung lesen

Während einige Hobby­schrau­ber glau­ben, alles zu wis­sen, be­su­chen pro­fes­si­o­nel­le Zwei­rad­me­cha­ni­ker re­gel­mä­ßig Schu­lun­gen. Ge­ra­de bei den Kom­po­nen­ten gibt es immer wie­der Neu­er­un­gen, zu­min­dest mit der Be­triebs­an­lei­tung sollte man sich also ver­traut machen. Geht es um einen tech­ni­schen Um­bau, ris­kiert man unter Um­stän­den nicht nur die Ge­währ­leis­tung des Her­stel­lers: "Bei schnel­len Pe­de­lecs dür­fen nur die für das Mo­dell zu­ge­las­se­nen Kom­po­nen­ten ver­baut wer­den, an­sons­ten er­lischt die Be­triebs­er­laub­nis", er­klärt Anja Knaus von Flyer.

4. Nicht im Dreck arbeiten

Schmutz hat beim Schrau­ben nichts zu su­chen. Wenn man schon auf dem Bo­den ar­bei­ten muss, sollte dieser we­nigs­tens sau­ber sein. Besser ist ein sta­bi­ler Mon­ta­ge­stän­der den man nach Ge­brauch platz­spa­rend zu­sam­men­klap­pen kann. Schrau­ben und Klein­tei­le ge­hen mit einer ma­gne­ti­schen Ab­la­ge­scha­le nicht ver­lo­ren und na­tür­lich sollte man für aus­rei­chen­de Raum­be­leuch­tung sorgen.

5. Vernünftiges Werkzeug einsetzen

Wer am Werk­zeug spart, muss das oft teuer be­zah­len: Bil­li­ge Tools ge­hen nicht nur schnell ka­putt, son­dern könn­en Rad und Teile ernst­haft be­schä­di­gen. Werk­zeug in Pro­fi­qua­li­tät gibt es vom Ein­stei­ger­set wie dem "Apprentice Tool Kit" von Pedroʼs (299 Euro) bis hin zu Kom­plett­sets wie dem "PK-66" von Park Tool (1.299 Euro). Wie um­fang­reich das Sor­ti­ment sein sollte, hängt zum gro­ßen Teil da­von ab, welche Ar­bei­ten am Rad man sich selbst zu­traut und was man lie­ber dem Profi überlässt.

6. Drehmomente beachten

Während Schrau­ben frü­her ein­fach nach Ge­fühl an­ge­zo­gen wur­den, ist ein Dreh­mo­ment­schlüs­sel in­zwi­schen nicht nur bei Klemm­ver­bin­dun­gen an Car­bon­tei­len prak­tisch un­ver­zicht­bar. "Es gibt kein, hand­festʻ mehr", sagt Ste­fan Scheitz vom Groß­händ­ler Sport Im­port, der mit dem BBB "Torque Set BTL-73" (79,95 Euro) ein ver­gleichs­wei­se güns­ti­ges Mo­dell mit brei­tem Ein­stell­be­reich anbietet.

7. Standards einhalten

Die Innovationskraft der Fahr­rad­bran­che bringt ne­ben vie­len Vor­tei­len eine große Zahl ver­schie­de­ner Stand­ards mit sich: Alleine die Durch­mes­ser von Sat­tel­stüt­zen wei­chen im Zehntel-Milimeter-Bereich von­ei­nan­der ab. "Wenn hier ein Blick in die Be­triebs­an­lei­tung nicht hilft, be­sorgt man sich am bes­ten einen Mess­schie­ber, be­vor man nach dem Motto, was nicht passt, wird pas­send ge­machtʻ ver­fährt", rät To­bi­as Er­hard vom Kom­po­nen­ten­her­steller Sram.

8. Fett ist nicht gleich Fett

Mit einem Uni­ver­sal­schmier­mit­tel kommt man durch­aus weit. Um die op­ti­ma­le Funk­ti­on man­cher Bau­tei­le wie Fe­der­ga­beln oder elek­tro­ni­schen Schal­tun­gen zu ge­währ­leis­ten und sie nicht zu be­schä­di­gen, setzt man aller­dings bes­ser auf Spe­zi­a­lis­ten. Kunst­stof­fe kön­nen durch das fal­sche Schmier­mit­tel eben­falls in Mit­lei­den­schaft ge­zo­gen wer­den.

9. Kreuzkontamination vermeiden

Gefährlich wird es, wenn Schmier­mit­tel dort­hin ge­ra­ten, wo sie nichts zu su­chen ha­ben. Fet­ti­ge Fel­gen­flan­ken bzw. Brems­schei­ben etwa set­zen die Bremse schach­matt. Eine Sprüh­fla­sche ist kein Deo! Do­sier­hil­fen sollte man, so­fern vor­han­den, auch nut­zen oder sich mit Ein­weg­sprit­zen aus der Apo­theke be­hel­fen. Geht doch etwas da­ne­ben, las­sen sich Öl und Fett mit spe­zi­el­lem Rei­ni­ger wie dem Muc-Off "Disc Brake Cleaner" (10 Euro/400 ml) entfernen.

10. Grenzen erkennen

Ertappt man sich mit Zan­ge oder Ham­mer in der Hand und Ge­walt­phan­ta­si­en im Kopf, sollte man nicht län­ger auf Selbst­hil­fe set­zen, son­dern sich an den Pro­fi wen­den. Der Fach­händ­ler weiß, wa­rum es nur noch mit ro­her Kraft wei­ter­zu­ge­hen scheint, und kennt ent­we­der den ent­schei­den­den Trick oder hat das rich­ti­ge Werk­zeug. In den meis­ten Fällen ist der Stun­den­lohn des Me­cha­ni­kers nied­ri­ger als der po­ten­ziel­le Scha­den, den man an­rich­ten würde.

Quelle: Pressedienst Fahrrad (www.pd-f.de)
Verfasst: April 2016