schließen

Unvergessliche Erlebnisse verschenken!

Zur PEDALO Gutscheinewelt

Zeitig an Weihnachten denken

Sie sehnen sich da­nach, die dies­jäh­ri­ge Vor­weih­nachts­zeit ge­mäch­li­cher zu ver­brin­gen? Fern jeg­li­cher Hek­tik, jed­we­den Shop­ping­tru­bels?

Den­noch sol­len all Ihre Lie­ben, Freun­de, Ge­schäfts­part­ner das pas­sen­de Ge­schenk un­term Weih­nachts­baum vor­fin­den?

Wir la­den Sie herz­lich zum Ent­de­cken der PEDALO Gut­schein­welt ein. Hier ist das Rei­se­glück zu Hau­se, hier wer­den Sie be­stimmt fün­dig.

Besser gleich GUTscheine

PEDALO Rei­se­gut­scheine sind er­hält­lich ab einem Wert von 20 Euro.

14 ver­schie­de­ne Gut­schein­mo­ti­ve ste­hen zur Wahl.

In nur drei ein­fa­chen Schrit­ten ge­lan­gen Sie zu Ihrem per­sön­lich ge­stal­te­ten PEDALO Rei­se­gut­schein.

Zur PEDALO Gutscheinwelt

Facebook. Twitter und G+

Folgen und empfehlen Sie uns!

schließen

Zwei Klicks für mehr Datensicherheit! Die PEDALO Web­site baut nicht un­ge­fragt eine Ver­bin­dung zu Face­book, Twit­ter oder Google+ auf. Erst wenn Sie die Sym­bo­le durch An­kli­cken ak­ti­vie­ren, wer­den In­for­ma­ti­o­nen über Ihre An­we­sen­heit an die je­wei­li­gen Dienste über­mit­telt. Hier erfahren Sie mehr!

Radbekleidung im Winter

Vielschichtig gut dran: Die Zwiebeltaktik

Wie? Sie haben bereits überlegt, im Win­ter gänzlich aufs Radfahren zu ver­zich­ten? Irgendwie finden Sie die Sache mit dem Wetter und der pas­sen­den Klei­dung ziem­lich doof? Aber nicht doch! Wir ha­ben her­vor­ra­gen­de Tipps für Sie, wie Sie dem Winter radelnd und lächelnd ein Schnipp­chen schlagen!

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung

Es gibt keinen Grund, in der kalten Jahreszeit aufs Rad zu verzichten

Unbeständige Wetterbedingungen, Kälte und wechselnde kör­per­li­che An­stren­gun­gen - bei der Klei­der­ord­nung im Herbst und Win­ter fah­ren cle­ve­re Rad­ler am bes­ten mit der Zwie­bel­tak­tik. Das Mehr­la­gen­prin­zip hat sich als ef­fi­zi­en­ter Käl­te­schutz be­währt. Da­bei wer­den min­des­tens drei Klei­dungs­schich­ten über­ei­nan­der ge­tra­gen, die mit­ei­nan­der funk­ti­o­nie­ren. Sie lei­ten die ent­ste­hen­de Feuch­ti­gkeit von der Haut weg. "At­mungs­ak­ti­ve Ma­teri­a­lien sind hier ge­fragt, wäh­rend auf Baum­wol­le un­be­dingt ver­zich­tet wer­den sollte. Diese spei­chert näm­lich bis zu 40 Pro­zent ihres Ei­gen­ge­wichts an Feuch­tig­keit und fühlt sich dann nass und schwer auf der Haut an", erklärt Stephanie Herrling vom Outdoor-Spezialisten Vaude (www.vaude.de) und ergänzt: "Mit der Zwie­bel­tak­tik las­sen sich Schweiß­trans­port und Tem­pe­ra­tur Schicht für Schicht re­gu­lie­ren."
Übrigens: "Nicht nur im sport­li­chen Ein­satz empfiehlt sich eng­an­lie­gen­de Klei­dung, da sie die Iso­la­ti­on und den Feuch­tig­keits­trans­port der Funk­tions­mem­br­anen begüns­tigt", weiß Kieran Riley vom Rad­be­klei­dungs­her­stel­ler Rapha (www.rapha.cc).

Lage eins: Feuchtigkeitsregulation

Der unerwünschte Kühlungseffekt verdunstender Feuchtigkeit ist vor allem auf der ersten Schicht, der Unterwäsche, deutlich spürbar. Pri­märe Aufgabe der ersten Lage besteht demnach in der schnellen Weitergabe des Schweißes an das darüber getragene Kleidungsstück. Statt zum Feinripp-Hemd greift man besser zur Wäsche aus syn­the­ti­schen Materialien oder kratzfreier Merinowolle, die im Ge­gen­satz zur Baumwolle das Klimamanagement sehr wohl beherrscht. Der im Stoff verbleibende Schweiß hinterlässt im Unterschied zu syn­the­ti­schen Produkten zudem kaum Geruchsspuren. So setzt Rapha bei sei­ner Un­ter­wä­sche­kol­lek­ti­on komplett auf die tierische Wolle: "Unsere Merino Base Layers haben einen ausgezeichneten Ruf unter Rad­sport­lern, was sie zweifelsohne für den Alltagseinsatz empfiehlt." Zudem seien sie in drei Längen erhältlich (Ärmellos, Kurzarm, Langarm, ab 65 Euro).

Lage zwei: Wärmeisolation

Um möglichst viel Wärme am Kör­per zu halten, kommen nun mi­tun­ter mehrere Kleidungsstücke zum Ein­satz. Vor allem leichte und gut dehn­bare Un­ter­zie­her be­zie­hungs­wei­se Trikots wie das "Men's Vienci Tricot III" von Vaude (ca. 50 Euro) machen die Zwie­bel­stra­te­gie erst so richt­ig er­folg­reich. Denn je nach Tem­pe­ra­tur­empfin­den können wei­te­re sol­cher La­gen oder stärker wär­men­de Ober­tei­le aus Fleece, Me­ri­no­wol­le und Co. darüber ge­zo­gen werden.

Lage drei: Wetterschutz

Zu guter Letzt kommt wit­ter­ungs­ab­hän­gig eine at­mungs­ak­ti­ve Wind­jacke oder Re­gen­jacke zum Ein­satz. Den bes­ten Kom­pro­miss aus At­mungs­ak­ti­vi­tät und Wet­ter­schutz bie­ten üb­ri­gens Softshell-Jacken. "Sie ei­gnen sich glei­cher­maß­en als Iso­la­tions- und Schutz­schicht. Le­dig­lich bei star­kem Re­gen soll­ten sie mit einer klas­si­schen Re­gen­jacke kom­bi­niert wer­den", erläu­tert Stephanie Herrling. Glei­ches gilt üb­ri­gens auch für all­tags­taug­li­che Rad­hosen: Bei Raphas Softshell-Radhose im klas­si­schen Chino-Look (ca. 130 Euro) sorgt die Mem­bran des Softshell-Gewebes glei­cher­maßen für Wärme­i­so­lie­rung und Feuch­tig­keits­trans­port. Eine was­ser­ab­wei­sen­de Be­schich­tung bie­tet Regen- und Spritz­was­ser Paroli.

Warm von Kopf bis Fuß

Während die Be­lüf­tungs­öff­nun­gen des Fahr­rad­helms im Som­mer für einen küh­len Kopf sor­gen, ist der Luft­strom ums Haupt im Win­ter un­er­wünscht. Viele Helm-Her­stel­ler bie­ten da­her wär­men­de Winter-Acce­ssoires an, so auch Giro mit dem "Merino Winter Cap" (ca. 30 Euro, www.grofa.com). Einen Schritt weiter geht der deut­sche Her­stel­ler Abus (www.abus.de) beim Pedelec-Helm "Urbanaut". Ne­ben einem opti­o­na­len Win­ter­kit schüt­zen ver­schließ­ba­re Lüf­tungs­öff­nun­gen vor kal­ten Win­den. "Üb­ri­gens ist der Helm auch fürs Ski­fah­ren zu­ge­las­sen, was für seinen Win­ter­ein­satz spricht", er­klärt Torsten Mendel von Abus.
Be­son­ders die Hän­de von Rad­fah­rern sind per­ma­nent kal­tem Fahrt­wind aus­ge­setzt. Wind­dich­te Hand­schuhe wie das Soft­shell-Modell "Hanko Gloves" von Vaude (ca. 35 Euro) sind da­her un­ver­zicht­bar. Was­ser­fes­tes Schuh­werk oder spe­zi­el­le Rad­über­schu­he hal­ten in der nass­kal­ten Jah­res­zeit die Füße vor Regen- und Spritz­was­ser geschützt.

Fazit

Der Leitspruch "Es gibt kein schlech­tes Wet­ter, nur schlechte Klei­dung", hat sich nicht nur unter Outdoor-Be­geis­ter­ten eta­bliert. Auch All­tags­rad­ler soll­ten an der zwei­ten Haut nicht spa­ren, muss sie doch vie­len An­sprü­chen ge­nü­gen: Ne­ben Wärme­iso­la­tion, Wet­ter­schutz und At­mungs­ak­ti­vi­tät ste­hen auch Tra­ge­kom­fort und gute Sicht­bar­keit im Las­ten­heft. Helle Far­ben, Re­flex­ma­te­ri­a­lien und rad­spe­zi­fi­sche Schnitte wie etwa ver­län­ger­te Rücken- und Arm­par­tien mar­kie­ren dem­nach ech­te Rad­be­klei­dung.

Quelle: Pressedienst Fahrrad (www.pd-f.de)
Verfasst: Jannuar 2013