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E-Bike Typenkunde

E!cht e!rfahrenswert!

Damit Sie sich im E-Bike-Dschungel zu­recht­fin­den, sor­gen wir für den nö­ti­gen Schub und Top-Infos!

Mit dem Image des Null-Vergnügen-Versehrtenfahrzeugs ha­ben E-Bikes schon längst nichts mehr zu tun. Ganz im Ge­gen­teil! Immer sport­li­cher geht's zur Sache, immer at­trak­ti­ver wer­den sie, die be­acht­lich vor­teil­haf­ten Fahr­rä­der mit elek­tri­schem An­trieb. Selbst Po­li­ti­ker der ers­ten Gar­de las­sen sich mitt­ler­wei­le mit Rad ab­lich­ten. Welt­weit wird mit Freu­de auf die Vor­rei­ter der "Ve­lo­ru­ti­on" ge­schaut: Städte wie Ko­pen­ha­gen, Am­ster­dam oder Port­land über­zeu­gen mit Charme und Tat­kraft.

Hohen An­teil an die­ser Po­pu­la­ri­tät hat das Elek­tro­rad. Im Laufe der letz­ten Jah­re hat diese Fahr­rad­art ihr Reha-Image fast gänz­lich ab­ge­streift: Der Spaß am Stro­mern setzt sich durch - auch im Rad­tou­ris­mus. Je­de Rad­gat­tung wurde elek­tri­fi­ziert. Es fan­den sich neue Markt­teil­neh­mer aus Industrie- und Kom­mu­ni­ka­tions­sek­to­ren ein und jeder Rad­her­stel­ler hat in­zwi­schen Rä­der mit Elek­tro­an­trieb im Pro­gramm. Die Ver­kaufs­zah­len für E-Bikes und Pe­de­lecs ex­plo­dier­ten förmlich - nach Schät­zun­gen des Zweirad-Industrie-Verbands e. V. (ZIV) fuh­ren zum Jah­res­wech­sel 2013/2014 un­ge­fähr 1,5 Mil­li­o­nen E-Räder durch Deutsch­land. Da­von gin­gen allein 2013 etwa 420.000 Stück "über die Theke" - 2005 waren es noch 20.000.

Dass das Um­den­ken aus­ge­rech­net ein Rad­typ be­feu­ert, der am Prin­zip der Fort­be­we­gung durch pu­re Mus­kel­kraft ge­hö­rig mo­del­liert, zeigt deut­lich, wie die Fahr­rad­welt Kon­ven­ti­o­nen über Bord ge­wor­fen und Vor­ur­tei­le über­wun­den hat. Das E-Bike füllt eine Lücke im Mo­ment ihres Entstehens - zur rech­ten Zeit am rech­ten Ort, gibt es An­twor­ten auf drän­gen­de Fra­gen der Zeit wie über­füll­te Städ­te, Um­welt­ver­schmut­zung und stei­gen­den Ener­gie­be­darf. Als ide­a­les Ver­kehrs­mit­tel run­det es die In­di­vi­du­al­mo­bi­li­tät in Reich­wei­te, Trans­port­vo­lu­men und Ge­schwin­dig­keit ab. So ist das E-Bike ein Lö­sungs­mo­dell für alle, die sou­ve­rän Rad fah­ren: Für den Trans­port auf täg­li­chen We­gen, um frisch im Büro an­zu­kom­men und sich trotz­dem be­wegt zu ha­ben, um mal etwas wei­ter oder schneller zu fah­ren, ohne dass großer Trai­nings­auf­wand nö­tig wäre - und schließ­lich auch für die (Wieder-)Gewin­nung ganz in­di­vi­du­el­ler Frei­heit. Im Jahr 1992 gab es ge­nau drei Elek­tro­rä­der aus Se­ri­en­pro­duk­ti­on auf dem Welt­markt. Heute zählt der tes­ten­de Ve­rein Extra Energy e.V. ganze 1.500 ver­schie­de­ne E-Bike-Modelle in Deutsch­land und er­mit­telt einen Durch­schnitts­preis von 2.100 Euro.

Funktionsprinzipien

Wenn es um die "rich­ti­ge" Be­zeich­nung für Elek­tro­rä­der geht, herrscht viel­fach Ver­wir­rung. Pe­de­lec, S-Pede­lec oder E-Bike? Den Richt­li­ni­en der Eu­ro­pä­i­schen Uni­on fol­gend, sind die Klas­sen und Be­zeich­nun­gen für Fahr­räder mit Elek­tro­mo­tor klar de­fi­niert:

Pedelec: Wenn man von E-Bikes spricht, ist in al­ler Re­gel das Pe­de­lec ge­meint, denn 95% aller Elek­tro­rä­der sind Pe­de­lecs. Der Be­griff setzt sich zu­sam­men aus pe­dal, elec­tric und cycle und ver­deut­licht: Der Mo­tor ar­bei­tet nur, wenn man kur­belt. Ein Sen­sor im An­trieb misst die Kraft, mit der man tritt und un­ter­stützt je nach Her­stel­ler, Ein­stel­lung und aus­ge­wähl­tem Mo­dus mit 25% bis 200% dieser Kraft. Pedelec-Piloten ha­ben so immer eine Ex­tra­por­ti­on Rückenwind - das "typische Pedelec-Lächeln" sorgt auch ent­schei­dend für die Po­pu­la­ri­tät der Gat­tung. Das Pe­de­lec un­ter­stützt bis 25 km/h, viele Mo­del­le bie­ten auf Knopf­druck eine Schie­be­hil­fe in Schritt­ge­schwin­dig­keit. Pe­de­lecs gel­ten recht­lich als Fahr­rä­der: Keine Helm­pflicht, kein Füh­rer­schein, keine Al­ters­grenze. Ein Klas­si­ker dieser Gat­tung ist die Flyer C-Serie vom schwei­ze­ri­schen Her­stel­ler Bike­tec (ab 2.969 Euro).

S-Pedelec: Sie funk­ti­o­nie­ren wie Pe­de­lecs, schie­ben aber bis 45 km/h. Das macht die von außen be­trach­tet ge­wöhn­li­chen Fahr­rä­der im Ver­kehrs­recht zu Klein­kraft­rä­dern. So­mit brau­chen sie eine Zu­las­sung so­wie ein Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen. Für Fah­rer heißt das: Mo­fa­füh­rer­schein (im Au­to­füh­rer­schein ent­hal­ten), Al­ters­gren­ze 16 Jah­re und Helm­pflicht - wobei sich das Gesetz nicht ein­deu­tig da­zu äußert, wel­cher Helm der rich­ti­ge ist, Fach­leu­ten zu­fo­lge ist der Rad­helm pas­send. Dazu kommt: Die Rad­weg­nut­zung ist in­ner­orts ver­bo­ten, außer­orts aber Pflicht. Und An­bau­tei­le dür­fen nicht wie beim Fahr­rad ein­fach ver­än­dert wer­den. Bei­spiel­haf­te Ver­tre­ter der schnel­len Art sind die mit dem Kürzel "HS" ver­se­he­nen "Delite"-Modelle des Darm­städ­ter Her­stel­lers Riese & Müller (ab 4.999 Euro).

E-Bike: Gern als Ober­be­griff für alle Fahr­rä­der mit E-Antrieb ver­wen­det, be­zeich­net der Be­griff "E-Bike" im en­ge­ren Sinne ein Fahr­rad, des­sen Mo­tor mit einem "Gas­griff" be­dient wird. Es funk­ti­o­niert also un­ab­hän­gig vom Pe­da­lie­ren. Je nach Leis­tungs­ab­ga­be und Ge­schwin­dig­keit sind E-Bikes ver­si­che­rungs­pflich­tig (Mo­fa­kenn­zei­chen) und der Fah­rer be­nö­tigt einen Mo­fa­füh­rer­schein, eine Helm­pflicht gibt es je­doch nicht. Vom Markt ist das E-Bike wei­test­ge­hend ver­schwun­den; zu fin­den sind solche Räder am ehes­ten in der Billig-Abteilung oder der für be­son­de­re Ver­wen­dungs­zwecke.

Antriebsbauformen

Unabhängig von Art und Grad der Un­ter­stüt­zung un­ter­schei­det man ver­schie­de­ne Bau­for­men an­hand der Po­si­ti­on des Elek­tro­mo­tors. Drei grund­le­gen­de Ar­ten ha­ben sich eta­bliert:

Der Na­ben­mo­tor im Vor­der­rad bie­tet den Vor­teil, dass am Hin­ter­rad sämt­li­che Schal­tun­gen ver­wen­det wer­den kön­nen. Die fahr­dy­na­mi­schen Ei­gen­schaf­ten sind je­doch um­strit­ten (An­trieb und so­mit zu­sätz­li­ches Ge­wicht am Vor­der­rad).

Der Na­ben­mo­tor am Hin­ter­rad ist weit ver­brei­tet, be­grenzt die Schal­tungs­wahl aber auf Ket­ten­schal­tung oder Rah­men­ge­trie­be. Sein Hand­ling gilt als an­ge­neh­mer, da, wie bei einem ge­wöhn­li­chen Fahr­rad, das Hin­ter­rad an­ge­trie­ben wird. Das hohe Ge­wicht im Hin­ter­rad ist je­doch teils deut­lich spür­bar, wo­durch sich die­ser An­trieb für sport­li­che Rä­der, wie z. B. Moun­tain­bi­kes, we­ni­ger gut eig­net.

Am häuf­igs­ten an­zu­tref­fen ist mitt­ler­wei­le der Mit­tel­mo­tor. Hier sitzt der An­trieb an der Tret­kur­bel, wo sich das Mehr­ge­wicht am we­nigs­ten auf die Hand­ha­bung des Ra­des aus­wirkt.Mit­tel­mo­to­ren er­mög­li­chen Naben- und Ket­ten­schal­tun­gen, letz­te­re aller­dings meist nur mit einem Ket­ten­blatt. Das ent­spricht aller­dings jün­ge­ren Ent­wick­lun­gen z.B. der US-amerikanischen Firma Sram: Sie stellte in den ver­gan­ge­nen Jah­ren meh­re­re An­triebs­kon­zep­te mit 1×10 und 1×11 Gän­gen vor. Vor­rei­ter des Prin­zips Mit­tel­mo­tor ist der Her­stel­ler Pa­na­so­nic. Der Pedelec-Spezialist Bi­ke­tech AG ver­baut den An­trieb der Ja­pa­ner seit 2003 in seinen Flyer-Rädern; die ak­tu­elle Ge­ne­ra­ti­on kommt dank Di­rek­tan­trieb ohne Mo­tor­rit­zel aus und mi­ni­miert da­mit nicht nur den Ver­schleiß, son­dern sorgt zu­sätz­lich für mehr Lauf­ru­he und Ef­fi­zi­enz.

Seit dem Pro­dukt­jahr 2012 ist auch der Kon­zern Bosch mit einem ei­ge­nen Elektrorad-Antrieb am Markt ver­tre­ten und ge­winnt ste­tig an Re­le­vanz. Mit der Durch­set­zung des Prin­zips Mit­tel­mo­tor wer­den markt­über­grei­fend Elek­tro­fahr­rä­der als solche kon­zi­piert, denn Mit­tel­mo­to­ren er­for­dern einen ei­gens ent­wi­ckel­ten Rah­men. Frü­he­re oder bil­li­ge An­triebs­kon­zep­te brach­ten bzw. brin­gen oft einen Elek­tro­mo­tor in einem be­ste­hen­den Fahr­rad unter, ohne die hö­he­ren Be­las­tun­gen für das Sys­tem zu be­den­ken.
Der Mo­tor macht beim An­trieb zir­ka die Häl­fte des Ge­wichts aus. Die an­de­re Hälf­te ent­fällt auf Akku, Ver­ka­be­lung, Steu­e­rung und et­wa­i­ge Ver­stär­kung von Rah­men und Kom­po­nen­ten. Der Akku ist mo­dell­ab­hän­gig ent­we­der im Haupt­drei­eck des Rah­mens oder im Ge­päckt­rä­ger ver­baut, bei ei­ni­gen Mo­del­len fin­det er sich auch de­zent in den Rah­men in­te­griert.

Artenvielfalt

Keine Fahr­rad­gat­tung, die noch un­ter Strom steht - hier stel­len wir Ihnen (kurz zu­sam­men­ge­fasst) die gän­gigs­ten Kon­zep­te und bei­spiel­haf­tes­ten Ver­tre­ter vor:

Citybike: Stad­trä­der sind so­wohl bei (nicht­elekt­ri­fi­zier­ten) Fahr­rä­dern als auch bei E-Bikes die am wei­tes­ten ver­brei­te­te "Spe­zies". Sie bie­ten eine auf­rech­te, ent­spann­te Sitz­po­si­ti­on, meist eine war­tungs­arme Na­ben­schal­tung so­wie leich­ten Kom­fort, wie Fe­der­ga­bel und Fe­der­sat­tel­stüt­ze. Zum Bei­spiel das Ko­ga "E-Nova" (ab 2.799 Euro), die Wi­nora "X-Serie" (ab 1.149 Euro) oder das Blue Label "Swing city" (ab 2.599 Euro).

Touren-Pedelec: Das elek­tri­sche Äqui­va­lent zum Trek­king­rad hat meist ein paar Gän­ge mehr, eine et­was sport­li­che­re Er­go­no­mie und ver­trägt meist ei­ni­ges an Ge­päck. Um mit einem Pe­de­lec auf grö­ße­re Rei­sen zu ge­hen, be­darf es eines durch­dach­ten Akku-Managements. Ver­tre­ter die­ser Art: Koga "E-Xten­sion" (2.799 Euro), Riese & Müller "Delite touring" (mit Voll­fe­de­rung, ab 4.599 Euro), Flyer "T-Serie" (ab 2.699 Euro), Hai­bi­ke "Xduro Trek­king" (ab 2.999 Euro) oder das Blue Label "Char­ger nu­vin­ci belt­drive" mit war­tungs­ar­mem Carbon-Riemenantrieb von Ga­tes (ab 3.499 Euro).

Kompakt-E-Bike: Die Mo­to­ri­sie­rung von Falt­rä­dern hat sich in der Pra­xis nicht un­be­dingt be­währt. Trotz­dem brau­chen auch in Zu­kunft Caravan-Urlauber und Pedelec-Freunde, die sich mit be­grenz­ten Stau­mög­lich­kei­ten arran­gie­ren müs­sen, nicht auf den Rücken­wind aus der Steck­do­se ver­zich­ten. Kom­pak­te E-Bikes wie das Flyer "Flogo" (ab 3.299 Euro) zei­gen sich ver­gleichs­wei­se hand­lich. Das "Kendu" vom Falt­rad­spe­zi­a­lis­ten Riese & Müller (ab 4.299 Euro) da­ge­gen gibt sich dank klapp­ba­rem Vor­bau und einer lan­gen, hö­hen­ver­stell­ba­ren Sat­tel­stüt­ze in der kleinen Stadt­woh­nung zwar ge­nüg­sam, passt sich bei Be­darf je­doch an Fahrer bis zu einer Kör­per­grö­ße von 1,95 Meter an.

Lastenrad: Sobald et­was mehr Ge­päck im Spiel ist, spielt die Elek­tro­un­ter­stüt­zung ihre Vor­tei­le voll aus. Cargobike-Konzepte sind so viel­fäl­tig wie die Nut­zungs­pro­fi­le: Von drei­räd­ri­gen Schwerlast-Rädern bis hin zu den ein­fa­cher zu steu­ern­den Zwei­rä­dern. Bei letz­te­ren fin­den sich drei Haupt­bau­wei­sen: Das "Long John"-Prinzip mit der tie­fen La­de­flä­che zwi­schen Len­ker und Vor­der­rad wie beim "Load" von Riese & Müller (ab 4.699 Euro), die klas­si­sche Post­rad­bau­weise mit zwei gro­ßen Kör­ben über dem Vorder- und Hin­ter­rad (z.B. Winora "e-Load", 2.999 Euro) so­wie der ver­län­ger­te Hin­ter­bau mit gro­ßem Ge­päck­trä­ger wie beim Blue Label "Trans­por­ter hy­brid" (ab 2.799 Euro).

Mountainbike: Selbst Sportrad-Gattungen sind durch­weg elek­tri­fi­ziert. Im Falle des Moun­tain­bi­kes wer­den so un­ter­stütz­te Aus­flü­ge ab­seits der Stra­ßen mög­lich oder bis­her un­er­kun­de­te An­stie­ge be­zwing­bar. Die Band­brei­te reicht hier vom pu­ris­ti­schen Touren-Hardtail (z.B. Felt "Nine-e 30", 2.799 Euro) über voll ge­fe­der­te All­roun­der wie Riese & Müllers "De­lite mountain"-Serie, (ab 3.999 Euro) bis hin zu kom­pro­miss­lo­sen Enduro-Boliden mit ex­tra viel Fe­der­weg (Flyer "Uproc6", ab 6.049 Euro). Er­wäh­nens­wert: Ge­ra­de bei sport­li­che­rem Rad­ein­satz zeigt das aus­ge­wo­ge­ne Hand­ling des Mit­tel­mo­tors seine Vor­zü­ge. Die ge­nan­nten E-MTBs ver­fü­gen daher alle über die­sen An­trieb.

Rennrad: Mit dem unter Strom ge­setz­ten Renn­rad ist seit ei­ni­ger Zeit auch die letz­te Bas­ti­on der Tra­di­ti­o­na­lis­ten ge­fal­len. Und rich­tig, wenn mit S-Pedelecs schon Ge­schwin­dig­kei­ten bis 45 km/h er­reicht wer­den, wa­rum dann nicht in sport­li­cher Po­si­ti­on und Renn­rad­be­rei­fung? Frei­lich sind diese Rä­der noch sel­ten am Markt - der Her­stel­ler Hai­bike nimmt hier nach wie vor eine Pi­o­nier­stel­lung ein: "Xduro Race" und "Xduro SuperRace" heißen die 45-km/h-Renn­pe­de­lecs der Schwein­fur­ter Schmie­de. Beide Mo­del­le ha­ben einen Bosch-Mittelmotor und kos­ten 5.999 Euro.

Liegerad: Unter den Lie­ge­rä­dern und Lie­ge­drei­rä­dern fin­den sich eben­falls zu­neh­mend elek­tri­fi­zier­te Mo­delle. Oft­mals ist die E-Option als Aus­stat­tungs­va­ri­an­te in­ner­halb des Bau­kas­ten­sys­tems der Hers­tel­ler er­hält­lich, wie bei­spiels­wei­se beim Liege-Trike "Scor­pion" der Krif­te­ler Ma­nu­faktur HP Ve­lo­tech­nik (ab 4.280 Euro). Fahr­dy­na­misch sind diese Rä­der qua­si für den Zu­satz­an­trieb prä­des­ti­niert, denn das Ge­wichts­plus macht sich dank des tie­fen Schwer­punkts des Rads kaum be­merk­bar. Der Scor­pi­on ist übri­gens auch in der Ver­sion "Dop­pel­herz" er­hält­lich: Ein zwei­ter Akku ver­dop­pelt hier die Reich­wei­te.

Spezialräder: Sogar die Exo­ten der Rad­welt wie das Fat­bi­ke oder das Tan­dem sind mit elek­tri­schem Zu­satz­an­trieb er­hält­lich. Ne­ben dem welt­weit ers­ten Fat-E-Bike "Lebowsk-e" des US-ameri­ka­ni­schen MTB-Herstel­lers Felt (3.799 Euro) bringt das bul­li­ge Hai­bi­ke "Xduro Fatsix 26" (4.299 Euro) die Mo­tor­leis­tung eben­falls über dicke Wal­zen auf den Un­ter­grund. Ein Tan­dem mit "drit­tem Mann" aus der Steck­do­se bie­tet Flyer ab 4.899 Euro an.

Quelle: Pressedienst Fahrrad (www.pd-f.de)
Verfasst: März 2015