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E-Bike Kaufberatung

So finden Sie das richtige E-Bike

Gut in Fahrt. Wer mit dem Kauf eines E-Bikes lieb­äu­gelt, dem sei ge­sagt: Eine gu­te Kauf­be­ra­tung ist die halbe Miete!

Die PEDALO E-Bike Kaufberatung hilft weiter © www.cube-bikes.de

Mittelmotor oder Heckmotor? E-Bike oder Pedelec ...

Mit viel Elan drän­gen E-Bikes auf den Markt. Kein Wun­der, fin­den die kes­sen Draht­esel mit Zu­satz­schub doch gro­ßen An­klang: Kein Weg zu lang, kein Berg zu steil! Wo­rauf Sie ach­ten müs­sen, da­mit das für Sie op­ti­male, mit Strom ge­dop­te­ Fahr­rad in Ih­ren Stall fin­det, er­fah­ren Sie hier.

E-Bike oder Pedelec - was ist eigentlich was?

Wenn es um die "richtige" Be­zeich­nung für Elek­tro­räder geht, herrscht viel­fach Ver­wir­rung. Pe­de­lec oder E-Bike? "Den Richt­li­ni­en der Eu­ro­pä­i­schen Uni­on fol­gend, sind die Klas­sen und Be­zeich­nun­gen für Fahr­räder mit Elek­tro­mo­tor klar de­fi­niert. Aber im all­ge­mei­nen Sprach­ge­brauch und vor al­lem in­ter­na­ti­o­nal wird der Be­griff E-Bike in­zwi­schen meist uni­so­no für alle Ar­ten von Elek­tro­rä­dern ver­wen­det", so Gunnar Feh­lau, Lei­ter des pressedienst-fahrrad und zu­sam­men mit Pe­ter Bar­zel Au­tor des Bu­ches "Das E-Bike". Auf je­den Fall lohnt sich ein Blick auf die Markt­an­tei­le, denn hier lie­gen die vom Ge­setz­ge­ber als Fahr­räder ein­ge­stuf­ten Pe­de­lecs - von Pedal Elec­tric Cy­cle - mit einem ge­schätz­ten An­teil von 95 Pro­zent weit vorn.

Wider alle Vorurteile: Pedelecs halten fit & machen Spaß

"Elektroräder der Pedelec-Klasse, bei denen der Mo­tor nur dann ar­bei­tet, wenn man in die Pe­da­le tritt, sind ge­sund und sor­gen für ein un­ver­gleich­ba­res Fahr­gefühl", er­klärt Dr. Achim Schmidt, Sport­wis­sen­schaft­ler und Rad­sport­ex­per­te an der Deut­schen Sport­hoch­schu­le Köln. "Selbst bei Ge­gen­wind und in hü­ge­li­gen oder ber­gi­gen Ge­gen­den kann man immer im per­sön­lich op­ti­ma­len Be­las­tungs­be­reich blei­ben." Zu­dem kön­nen auch Paare mit un­ter­schied­li­cher Leis­tungs­stär­ke wie­der ge­mein­sam ra­deln und die Na­tur ge­nie­ßen.

Gutes Material ist kein Luxus

Dass gute Elektroräder einen ho­hen Frei­zeit­wert ha­ben, be­stä­tigt Kurt Schär, Ge­schäfts­füh­rer des Schwei­zer E-Bike-Pioniers BikeTec (flyer.ch), des­sen Flyer-Räder den Rad­tour­is­mus in Berg­re­gi­o­nen neu be­lebt ha­ben. "Mittel- und Hoch­ge­bir­ge sind ide­al, um sie mit E-Bikes zu er­kun­den. All­er­dings sollte man ge­ra­de hier auf ent­spre­chend gu­tes Ma­te­ri­al achten." Leis­tungs­star­ke Brem­sen, die auch Tes­ter immer wie­der als eine Grund­vor­aus­setz­ung an­mah­nen, ge­hö­ren nach der Auf­fas­sung des Ex­per­ten eben­so da­zu, wie ein be­son­ders sta­bi­ler Rah­men und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Kom­po­nen­ten. "Un­se­re Kun­den fahr­en nicht nur stei­le­re Stre­cken, son­dern auch viel mehr Ki­lo­me­ter pro Jahr. Da­mit wer­den ganz an­de­re An­for­der­un­gen an das Ma­te­ri­al ge­stellt, als bei ei­nem nor­ma­len Velo", be­tont Schär. "Mit der in­ten­si­ve­ren Nut­zung ha­ben die Kun­den na­tür­lich auch hö­he­re An­sprü­che an die Halt­bar­keit und den Kom­fort." Letzt­lich spie­gelt sich das auch bei den Prei­sen wie­der. So kos­tet das Ein­stiegs­mo­dell Flyer C2 in der Grund­aus­stat­tung 2.190 Euro. Für berg­taug­li­che Mo­del­le mit stär­ke­ren Ak­kus, Fe­der­ung, vie­len Gän­gen, ei­ner stu­fen­lo­sen Schal­tung und ei­ni­gen Ex­tras kann man bei Flyer auch schnell das Dop­pel­te aus­ge­ben.

Aber be­kommt man an­ge­sichts sol­cher Sum­men auch einen ent­spre­chen­den Ge­gen­wert? "Für ein E-Bike muss man un­ge­fähr das zwei­ein­halb­fa­che eines gu­ten Fahr­rads an­set­zen, das im All­ge­mei­nen zw­ischen 700 und 1.000 Euro kos­tet", so E-Bike-Spezialist Feh­lau. "Al­lein die hoch­wer­ti­gen Ak­kus kön­nen mit 400 bis 800 Euro zu Buche schla­gen." Bei in­ten­si­ven An­for­der­un­gen und hö­he­ren Kom­fort­an­sprü­chen sind die Preis­gren­zen von Pe­de­lecs nach oben flie­ßend. "Gute Pe­de­lecs der schnel­len S-Klasse, de­ren Mo­to­ren bis 45 km/h un­ter­stüt­zen, kos­ten in etwa so viel wie ein Mo­tor­rol­ler."

Auf welche Ausstattungsmerkmale ist zu achten?

Qualität und Kom­fort spie­len auch nach Mei­nung von Tobias Spind­ler vom Wei­ter­städ­ter Spe­zi­a­lis­ten für voll­ge­fe­der­te Räder Riese & Müller (r-m.de) beim E-Bike-Kauf eine gro­ße Rolle. "Egal ob auf Rad­tour oder dem Weg zur Ar­beit, schlechte Funk­ti­o­nen ver­der­ben selbst am E-Bike schnell den Spaß. Aus­fälle von Kom­po­nen­ten bis hin zu Brü­chen kön­nen so­gar ge­fähr­lich wer­den." An­ge­sichts des schlech­ten Zu­stands von Stra­ßen und Rad­we­gen sieht Spind­ler Hand­lungs­be­darf. "Bei den hö­he­ren Durch­schnitts­ge­schwin­dig­kei­ten, die man mit einem E-Bike er­reicht, ist eine Fe­der­ga­bel nicht nur ein Kom­fort­merk­mal, son­dern ein Si­cher­heits­plus, wenn man durch ein Schlag­loch oder über eine Bord­stein­kan­te fährt."

Damit Hin­der­nis­se auf dem Weg auch früh­zei­tig ge­se­hen wer­den em­pfiehlt Anke Na­men­dorf vom nie­der­län­di­schen Rad­her­stel­ler Koga (koga.com) eine gu­­te Be­leuch­tung, mit der man nicht nur ge­se­hen wird, son­dern die den Fahrt­weg auch rich­tig aus­leuch­tet. "Ge­ra­de bei die­sen Kom­po­nen­ten wird lei­der bei vie­len preis­wer­ten An­bie­tern ge­spart", weiß die Ex­per­tin. "Des­halb lohnt sich im­mer ein ge­nau­er Ver­gleich." Beim Modell E-Xtension (2.999 Euro) setzt Koga zum Bei­spiel auf den neuen LED-Schein­wer­fer Lu­mo­tec IQ Cyo des deut­schen Licht­spe­zi­a­lis­ten Busch & Müller (bumm.de), der dank Hightech-Reflek­to­ren den Nah­be­reich von zehn Me­tern mit bis zu 40 Lux aus­leuch­tet und da­rü­ber hi­naus so­gar eine aus dem Pkw-Bereich bekannte Tagfahrlicht-Funktion bietet. Diese ist laut Sebastian Gött­ling von Busch und Müller am E-Bike be­son­ders sinn­voll: "E-Bike-Fahrer sind oft schnel­ler als an­de­re Ver­kehrs­teil­neh­mer sie ein­schät­zen. Un­se­re Tagfahrlicht-Funk­ti­on er­höht die Sicht­bar­keit des Rad­lers. Die strah­lend hel­len Signal-LED im Au­to­rück­spie­gel be­ein­flus­sen etwa das Ab­bie­ge­ver­hal­ten ent­schei­dend! Bei vielen E-Bike-Modellen, z. B. bei Flyer, ist un­ser Tag­fahr­licht se­ri­en­mä­ßig ins Be­dien­kon­zept in­te­griert."

Auch auf die Reifen sollte man beim Kauf ach­ten, denn hier gibt es eben­falls ganz er­heb­li­che Qualitäts- und Preis­un­ter­schie­de. "Qua­li­tät ist im­mer das Er­geb­nis bes­ter Ver­ar­bei­tung und Top-Kom­po­nen­ten", so Ka­trin Pfeuf­fer von der Tra­di­tions­mar­ke Her­cu­les (hercules-bikes.de). "Ein Pan­nen­schutz sollte bei hoch­wer­ti­gen Fahr­rädern und erst recht bei E-Bikes eine Selbst­ver­ständ­lich­keit sein. Wich­tig sind zu­dem Haf­tung, Dämpfungs­ver­hal­ten und Roll­wie­der­stand." Letz­te­rer hat einen nicht zu un­ter­schät­zen­den Ein­fluß auf die Reich­wei­te des E-Bikes. Ent­spre­chend setzt Her­cu­les bei sei­nen Fahr­rädern auf hoch­wer­ti­ges Ma­te­ri­al, wie den spe­ziell für E-Bikes ent­wi­ckel­ten Reifen Schwalbe Ener­gizer (schwalbe.de), der unter an­de­rem mit einem Pan­nen­schutz­gür­tel ver­se­hen wur­de und für Ge­schwin­dig­kei­ten bis 50 km/h zu­ge­las­sen ist.

Welche Reichweiten kann ich erwarten?

Mit modernen leis­tungs­fä­hi­gen Ak­kus mit Lithium-Ionen-Techno­lo­gie kön­nen un­ter op­ti­ma­len Be­din­gun­gen Reich­wei­ten jen­seits der 100 Kilometer-Marke er­zielt wer­den. "Doch wie so oft im Le­ben sind die Be­din­gun­gen sel­ten op­ti­mal. Fahr­stil, Re­lief, Wind oder Rei­fen­druck sind Ein­fluss­fak­to­ren, de­nen die Reich­wei­te un­ter­liegt. Ver­lässt sich der Kun­de blind auf die An­ga­ben von Her­stel­lern vor­geb­li­cher Schnäpp­chen, kann es pas­sie­ren, dass er schnell am Berg ver­las­sen ist", merkt Christian Malik vom Mountaibike-Hersteller Hai­bi­ke (haibike.de) zu dem Pro­blem an, auf das auch Fach- und Test­zeit­schrif­ten immer wie­der auf­merk­sam ma­chen. Einen re­a­lis­ti­schen An­halts­punkt und gu­tes Ver­gleichs­maß für die Reich­wei­te bie­ten die Watt­stun­den (Wh) des Ak­kus. Sind die nicht an­ge­ge­ben, las­sen sie sich leicht er­rech­nen, in­dem man die Volt­stär­ke mit den Am­pere­stun­den mul­ti­pli­ziert.

Front-, Mittel- oder Heckmotor?

Neben Radtyp - fast je­de Rad­gat­tung ist heu­te mit E-Motor er­hält­lich - und Qua­li­tät der Aus­stat­tung ent­schei­det auch der Sitz des Mo­tors über die Fahr­ei­gen­schaf­ten des E-Bikes. Fahr­dy­na­misch um­strit­ten ist der Vor­der­rad­na­ben­mo­tor: Sein Zu­satz­ge­wicht am Vor­der­rad er­schwert mit­unter das Len­ken, wäh­rend auf rut­schi­gem Un­ter­grund mit einem Durch­dre­hen des Ra­des zu rech­nen ist. Ve­los mit Mit­tel­mo­tor be­hal­ten am ehes­ten das cha­rak­ter­is­ti­sche Fahr­ver­hal­ten ihrer mo­tor­lo­sen Pen­dants, da der Schwer­punkt ge­wohnt mit­tig bleibt. "Am E-Mountain­bike et­wa ist der Mit­tel­mo­tor qua­si al­ter­na­tiv­los", er­läu­tert Chris­ti­an Ma­lik. Mit ho­her Lauf­ru­he und Spur­treue punk­tet der Mo­tor in der Hin­ter­rad­na­be. Nicht nur die Fahr­ei­gen­schaf­ten, auch die Wahl der Schal­tung ist Motor­ab­hän­gig. Wäh­rend der Vor­der­rad­mo­tor alle gän­gi­gen Schal­tun­gen er­laubt, bie­tet der Hin­ter­rad­na­ben­mo­tor le­dig­lich der Ket­ten­schal­tung Platz. Der Mit­tel­mo­tor er­laubt zwar Naben- oder Ket­ten­schal­tung, je­doch muss ein Ket­ten­blatt an der Kur­bel ge­nügen.

Am besten einfach testen

Beim E-Bike zäh­len aber nicht nur die tech­ni­schen Da­ten. So em­pfiehlt Buch­au­tor Gun­nar Feh­lau immer auch eine aus­gie­bi­ge Pro­be­fahrt beim Fach­händ­ler. "Bei den Fahr­ei­gen­schaf­ten gibt es bei E-Bikes von ge­müt­lich bis sport­lich rie­si­ge Un­ter­schie­de. Kun­den soll­ten des­halb immer meh­re­re Mo­del­le Pro­be fah­ren, um das für sie pas­sen­de Rad zu fin­den." Ein wei­te­res Ar­gu­ment für den Fach­han­del ist für den E-Bike-Exper­ten das The­ma Ser­vice. "Egal ob es um tur­nus­mä­ßige War­tun­gen von Elek­tro­rädern, Re­pa­ra­tu­ren oder ein Up­da­te der Steu­er­ungs­soft­ware geht: Ein ge­schul­ter Fach­händ­ler ist im­mer der bes­te An­sprech­part­ner."

Quelle: Pressedienst Fahrrad (www.pd-f.de)
Verfasst: Mai 2013