Rad fahren und fotografieren?

Autor: Anselm F. Wunderer [Teil 1 von 5]

Radfahren ist ja ein Inbild gesunder und naturverbundener Fortbewegung im Freien, eine Ikone sogar. Aber Fotos davon? Bilder vom Schönen unterwegs, von erreichten Zielen und spontanen Impressionen? Fehlanzeige.

Die Zeiten der alten Plattenkameras sind ja nun wirklich längst vorbei, aber manche Fotofreunde sind in den Fragen der mobilen Fotografie immer noch sperrig wie die Stative zu den Zeiten des Daguerre.

Ich möchte heute und in drei weiteren Folgen ein wenig Licht in die Zusammenhänge der modernen [Rad]Reise-Fotografie bringen.

Interessantes und Wissenswertes zum Thema Reisefotografie.

Erlebnisse mitnehmen und unvergesslich machen. © Foto: Canon


Teil 1: Rad- und WanderReisen im »Weitwinkel-Gang«

Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist, erfasst die Landschaft um sich herum erheblich besser als von einem Auto aus. Diese Perspektive ist offen für viele interessante Motive und wenn die Kamera über ein Objektiv verfügt, das der Kleinbild-Weitwinkel-Brennweite KB 28 mm entspricht, lassen sich während des gemütlichen »Cruisens« oder Gehens wunderbare Erinnerungsbilder schießen. Panasonic und Ricoh, beispielsweise, haben solche Modelle im Programm. Weitwinkel-Vorsatzlinsen aufzusetzen, ist möglich, macht das Ganze aber schon wieder recht »unhandlich«.

On the Rad again: Kompakt, hart im Nehmen und pixelpotent. Praktisch alle Hersteller der ultrakleinen Kompaktkameras protzen mit einer Auflösung von 10 Mio. Pixel [oder mehr]. Aber aufgepasst: Pixel bedeutet Picture Element [pix] und ist auf besonders kleinen Sensoren auch besonders winzig. Die Bildqualität ist deshalb auch bei höchster Auflösung durchaus »endlich«. Digitale Spiegelreflex-Kameras haben einen wesentlich größeren »Body«, damit Raum für größere Sensoren und sind deshalb den Kleinen bildqualitativ weit überlegen.

Fast Nano oder so? Der Nahbereich lockt. Mit den modernen »Kleinen« können Sie bis auf wenige Zentimeter an Ihr Foto-Objekt herangehen. Und oft genug ist das Kleine auch das wirklich Feine. Der Wegesrand sagt oft mehr als die viel zitierte »Sehenswürdigkeit«.

Ein paar Tipps gefällig aus meinen aktuellen Workshops, Seminaren und von meinen vielen Reisen? Dann klicken Sie bitte hier.

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Machen Sie sich selbst Ihr Bild,
Ihr Anselm F. Wunderer

 

Teil 2 von 5

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